27.02.2018 - 20:00 Uhr
Neualbenreuth

Rückblick bei der Krieger- und Soldatenkameradschaft mit Ehrung treuer Mitglieder Spitzenergebnis bei Sammlung

Wernersreuth. Zusammen mit der Feuerwehr Pfaffenreuth hatte die Krieger- und Soldatenkameradschaft Wernersreuth in der Pfarrkirche "St. Andreas" einen Gedenkgottesdienst gefeiert. Danach trafen sich die Mitglieder des Soldatenvereins in der Gaststätte Eckstein zur Jahreshauptversammlung.

Treue Mitglieder zeichnete die Krieger- und Soldatenkameradschaft in der Jahreshauptversammlung aus. Von links 2. Vorsitzender Mario Krätsch, Gerhard Härtl, Albert Härtl, Ludwig Hecht, Markus Eckstein und BSB-Kreisvorsitzender Ferdinand Lienerth sowie in der hinteren Reihe (von links) Bürgermeister Klaus Meyer und Vorsitzender Josef Böhm. Bild: fsc
von Autor FSCProfil

Zu den 56 Mitgliedern in der Kameradschaft zählen 7 Ehrenmitglieder und ein beitragsfreies Mitglied, so Vorsitzender Josef Böhm zu Beginn seines Berichts. Die Zahl der Mitglieder sei gegenüber dem Vorjahr gleich geblieben, nach dem mit dem Leonberger Bürgermeister Johann Burger neu eingetreten und Peter Schatz verstorben war. In einem Rückblick nannte Böhm die Anwesenheit einer Delegation an der BSB-Kreisversammlung in Tirschenreuth und an der Bezirksversammlung in Wörth/Donau.

Spitzenplatz beim Schießen

Die Beteiligungen am 125. Gründungsfest der Feuerwehr Ottengrün und am 125. Gründungsfest der Soldatenkameradschaft Griesbach gehören nach den Worten des Vorsitzenden zu den ureigensten Aufgaben einer Kameradschaft. An einem erstmals vom Schützenverein "Ringelstein Ottengrün" durchgeführten Kirchweihschießen habe sich die Kameradschaft spontan beteiligt und in der Disziplin "Vereinsschießen" gleich den 1. Platz erreicht. Ein "30-Liter-Fass-Zoigl" sei die Belohnung gewesen, dessen Inhalt man aber einige Zeit später zusammen mit den Schützen in deren Vereinsheim geleert hatte.

Bei der VdK-Kriegsgräbersammlung wurde in den Ortschaften Wernersreuth, Egglasgrün, Pfaffenreuth, Kornmühle, Poxdorf mit Panzen und Motzersreuth 457 Euro zusammengetragen - das bisher beste Ergebnis. Im Vorjahr waren es 426 Euro.

Die Kriegsgräbersammlungen beträfen auch satzungsgemäß die Kameradschaften. Denn laut BSB-Kreisvorsitzendem Ferdinand Lienerth sei dort das Gedenken an die gefallenen Kameraden festgeschrieben. Dazu gehöre auch die Pflege deren letzter Ruhestätten. Gleiches gelte für die Pflege und Betreuung von Kriegerdenkmälern. Dies finde in der jeweiligen würdigen Gestaltung des Volkstrauertages auch in Wernersreuth seinen Ausdruck, so Lienerth und Bürgermeister Klaus Meyer in ihren Grußworten. Meyer betonte darüber hinaus die "gute, ruhige und besonnene Vereinsführung" und der daraus resultierenden Vereinsarbeit, welche auch die Gemeinschaft in der Marktgemeinde förderten.

Friedenswallfahrt

Auch Lienerth hob das rege Vereinsleben der relativ kleinen Kameradschaft hervor. Der Sprecher gab interne Hinweise zur "Verwaltungsarbeit" und erinnerte an die Friedenswallfahrt in Fuchsmühl und an die anstehende Landesversammlung in Herzogenaurach.

Mit den Ehrungen verdienter Kameraden gestalteten Ferdinand Lienerth und Josef Böhm den Höhepunkt der Versammlung. Ehrenzeichen und Urkunden erhielten: Markus Eckstein, Albert Rahn und Gottfried Schnurrer für 25 Jahre Treue. Das Ehrenzeichen in Gold empfingen Albert Härtl, Gerhard Härtl und Ludwig Hecht für 40-jährige Mitgliedschaft.

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