08.03.2018 - 20:00 Uhr
Neualbenreuth

Schießwettbewerb Neualbenreuth-Wernersreuth Knappster Sieg in drei Jahrzehnten

Noch nie seit Beginn des Wanderpokalschießens vor 30 Jahren zwischen der Reservisten- und Soldatenkameradschaft Neualbenreuth und der Krieger- und Soldatenkameradschaft Wernersreuth war der Ausgang des Wettkampfes so knapp ausgegangen. Bis zum letzten Schuss war nicht klar, wer den neuen Pokal - ein Holz-Kunstwerk, geschaffen von Ferdinand Peterhans - erhalten würde. Die 21 Schützen der beiden Mannschaften mussten kürzlich in der Schießanlage des Schützenvereins Ringelstein Ottengrün mit je 20 Schuss möglichst viele Ringe für ihren Verein erkämpfen. Bürgermeister Klaus Meyer lobte bei der Siegerehrung die mittlerweile zu guter Tradition gewordene Veranstaltung und hob den Zusammenhalt der Soldaten heraus. Die besten Schützen mit den meisten Ringen waren für Neualbenreuth Stefan Ernstberger und für Wernersreuth Klaus Frank. Beide hatten 135 Ringe erzielt. Den jeweils besten Einzelschuss aufs "Blattl" gaben für die RSK Alfred Wittmann (365er Teiler) und der Wernersreuther Vorsitzende Josef Böhm ( 982er Teiler) ab. Diese vier Schützen erhielten als Anerkennung ein graviertes Zinnstamperl. Mit einem laut Pressemitteilung "ordentlichen Stück" Geräucherten honoriert wurde das Schießen auf die Glücksscheibe. Werner Plonner, der 2. Vorsitzender der Neualbenreuther Reservisten, und Ludwig Hecht aus Pfaffenreuth hatten dabei je 11 Punkte erreicht. Das für die Pokalvergabe entscheidende Gesamtergebnis der jeweils 10 besten Schützen war mit 1048 zu 1042 Ringen denkbar knapp ausgefallen.

Der Spender des neuen Pokals, Ferdinand Gatter von der RSK Neualbenreuth (5. von links) überreichte das Holzkunstwerk an Vorsitzenden Meinhard Köstler von der siegreichen RSK Neualbenreuth. Den Pokal gefertigt hatte Ferdinand Peterhans aus Neualbenreuth, (hinten 6. von links ). Bild: exb
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RSK-Vorsitzender Meinhard Köstler war sehr erfreut über den Pokalgewinn und dankte den beiden Funktionären des Schützenvereins "Ringelstein" Ottengrün, Sascha Schenkl und Stefan Zant für die tadellose Abwicklung der Schießveranstaltung. Vor allem der renovierte Innenraum des Vereinsheims und die neu gestaltete Schießanlage habe die Gastvereine sehr imponiert. Erstmals sei auch die Aufsicht beim Schützen videoüberwacht erfolgt. Köstler versprach, zum Vereinsjubiläum der Schützen im Sommer mit den Mitgliedern der Reservistenkameradschaft zu kommen. Mit einer Brotzeit gestiftet von den Wernersreuthern, klang der Wettbewerb aus.

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