Vereinigung Morbus Bechterew tagt im Sibyllenbad
Heilwasser-Cocktail

Sibyllenbadleiter Gerhard Geiger (links) informiert die Vorstandsmitglieder der Deutschen Vereinigung Morbus Bechterew über die Wirkungsweise der speziellen medizinischen Wannenbäder. Besonders interessiert waren Vorsitzender Peter Hippe (Zweiter von links) und Geschäftsführer Ludwig Hammel (Zweiter von rechts). Bild: exb
Vermischtes
Neualbenreuth
22.08.2017
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Einen besonderen Tagungsort hatte sich der Bundesvorstand der Selbsthilfevereinigung Morbus Bechterew ausgewählt: Das einzige Kurbad der nördlichen Oberpfalz, dessen besonderer Heilwassercocktail seit vielen Jahren zahlreichen Patienten dieses Krankheitsbildes Schmerzlinderung generiert. Morbus Bechterew ist eine schmerzhafte, entzündlich-rheumatische Erkrankung, die sich vor allem an der Wirbelsäule auswirkt.

Sibyllenbadleiter Gerhard Geiger begrüßte die Vorstandsmitglieder im Kurhotel Pyramide. "Für uns ist die Radon-Kohlesäure-Therapie in Neualbenreuth von besonderer Bedeutung", bekräftigte Vorsitzender Peter Hippe das Interesse der Mitglieder. Besonderes Interesse fand die medizinische Abteilung mit dem Sibyllenbader Naturfango im Wasserbett und die kürzlich modernisierte Bäderabteilung. "Das große Regenerationsbad mit Sauerstoffinhalation wird von Morbus-Bechterew-Patienten besonders nachgefragt", erläuterte Geiger. Viele schätzten die Radon-Kohlensäurebäder, aber auch die Krankengymnastik in der Heilwasserbadelandschaft.

Von der Erkrankung sind rund 350 000 Menschen in Deutschland betroffen, davon über 100 000 eindeutig diagnostiziert. Viele Betroffene sind in Selbsthilfegruppen organisiert. Da die Erkrankung nicht heilbar ist, sind sie oft auf lebenslange Therapien angewiesen.
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