02.01.2018 - 20:00 Uhr
NeualbenreuthOberpfalz

Weihnachtskonzert in der Pfarrkirche Neualbenreuth Gottes Türen sind nur angelehnt

Schon seit Jahren erhält den Erlös die Aktion "Lichtblicke": Vielseitig ist das Programm beim Weihnachtskonzert einheimischer Gesangs- und Musikgruppen in der Pfarrkirche St. Laurentius. Besondere Anerkennung gilt gleich zu Beginn Franz Danhauser.

Beim Weihnachtskonzert in der Pfarrkirche trat auch der Männergesangverein auf. Bild: enz
von Autor ENZProfil

Er wirkte nicht nur aktiv mit. Er organisierte die Veranstaltung auch - gemeinsam mit der Gäste-Information. Dies erfuhren die Zuhörer von Bürgermeister Klaus Meyer. Er überreichte Danhauser eine Flasche mit in der Kirchenruine der Patengemeinde Maiersgrün/CZ geweihtem Wein.

Der Männergesangverein Neualbenreuth unter der Leitung von Franz Danhauser konnte mit den Liedern "Freu dich Erd und Sternenzelt", "Seht die Sterne wie sie leuchten", "Horch der Engel sang von fern" und "Süße Ruhe, stille der Nacht" die Zuhörer erfreuen. Die Akkordeongruppe der Kreismusikschule unter der Leitung von Viktoria Obermaier präsentierte sich mit sehr unterschiedlichen Stücken: Von gefühlvoll bei "Air" von Johann Sebastian Bach, die Launen des Winters vom Staccato bis zu Eistönen wiedergebend bei Antonin Vivaldis "Winter" aus den Vier Jahreszeiten über Tanti anni prima von A. Piazzolla bis zu Irving Berlins "White Christmas".

Das Neualbenreuther Zwio - Monika Kunz und Franz Danhauser - sang sich mit Mundart-Weihnachtsliedern in die Herzen der Zuhörer. Dazwischen waren leise und zarte Töne von der Neualbenreuther Saitn-Musik zu hören. Die Blaskapelle Ernestgrün spielte "Dona Nobis Pacem" und drückte damit den Wunsch aller nach Frieden aus. Nach "Danket dem Herrn" und "Marys Boy Child" war besonders das abschließende Weihnachtslieder-Potpourri beeindruckend. Altbürgermeister Albert Köstler las zwischendurch besinnliche Texte. Dabei ging es auch um einen Buben, der im Krippenspiel den Wirt der Herberge darstellen soll und dessen ablehnende, barschen Worte weder in seinen Kopf noch über seine Lippen bringt. Im entscheidenden Moment platzt er heraus: "Kommt nur herein, für Jesus ist immer Platz!" Damit nahm das Krippenspiel eine völlig andere Wendung als im überlieferten Text vorgesehen. Auch die zweite Geschichte brachte den Zuhörern den Sinn des Weihnachtsfestes nahe mit der Botschaft "Gottes Türen sind nur angelehnt. Wir brauchen sie nur aufstoßen".

Seine dritte Geschichte bezog sich auf die Entstehung des Liedes "Es ist ein Ros entsprungen", das nach Dankesworten von Franz Danhauser an die Mitwirkenden, den Altbürgermeister und die Gäste zum Abschluss gemeinsam gesungen wurde.

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