08.03.2018 - 20:00 Uhr
Neualbenreuth

Frühjahrstreffen der Verbandsräte im Kurmittelhaus Neualbenreuth Tourismusmagnet Sibyllenbad

Weiß-blauer Himmel und viel Sonne: Von seiner besten Seite zeigt sich die Region um Neualbenreuth beim Frühjahrstreffen der Verbandsräte im Kurmittelhaus. Zur guten Stimmung passt auch das Ergebnis, das Werkleiter Gerhard Geiger zu verkünden hat.

Der Haupteingang des Kurmittelhauses Sibyllenbad. Dort wird vor allem die medizinische Kompetenz geschätzt. Bild: pz
von Paul Zrenner Kontakt Profil

Bei der Sitzung der Verbandsversammlung unter Leitung von Bezirkstagspräsident Franz Löffler war Geigers Bericht der wichtigste Punkt neben der Verabschiedung des Haushaltes für 2018. Der Werkleiter konnte mit den aktuellen Besucherzahlen nicht ganz an das Rekordjahr 2016 anknüpfen.

Moderater Rückgang

Nach einer damaligen Steigerung der Gästezahlen um 14,5 Prozent muss das Kurmittelhaus für 2017 mit minus 2,8 Prozent einen moderaten Rückgang bilanzieren. Der deutliche wetterbedingte Einbruch im Januar und Februar habe nicht ganz kompensiert werden können, so der Sprecher. Gleichwohl habe das letzte Quartal 2017 eine sehr positive Dynamik gezeigt; diese sei auch die ersten beiden Monate 2018 spürbar gewesen.

"Unsere medizinische Kompetenz wird unverändert gut nachgefragt", sieht sich der Diplom-Kaufmann in der strategischen Ausrichtung mit den ortsgebunden Heilmitteln Radon und Kohlensäure bestätigt. Denn trotz leicht rückläufiger Gästezahlen habe das einzige Kurbad der nördlichen Oberpfalz die Anzahl der abgegebenen Anwendungen um einen Prozentpunkt gegenüber dem Vorjahr erhöhen können. Das Betriebsergebnis des Vorjahrs sei "erwartungsgemäß", wie es heißt, nicht erreicht worden.

Geiger sah als Ursache vor allem die Tariferhöhung und die neue Tarifordnung des öffentlichen Dienstes: Dadurch seien die Personalkosten um 6,5 Prozent höher. Um insgesamt 2,7 Prozent waren im Berichtsjahr die Aufwendungen gestiegen - bei einem Umsatz auf Vorjahresniveau. Der geplante operative Betriebsverlust von 1 550 000 Euro wurde um rund 4 Prozent verfehlt und belief sich 2017 auf 1.6 Millionen Euro.

Werbung für ganze Region

Sehr erfreut nahmen die Kommunalpolitiker des Zweckverbandes die deutliche Nachfrage des Übernachtungsangebotes der Tillenberg-Gemeinde zur Kenntnis. Die Zahl der Ankünfte konnte mit 28 078 um 15,7 Prozent, die der Übernachtungen mit 106 581 um 14,2 Prozent gesteigert werden. "Damit wurde endlich wieder eine wichtige Marke erreicht die wir zuletzt in Zeiten der dreiwöchigen Kuraufenthalte hatten", so Geiger in einer Pressemitteilung. Der Diplom-Kaufmann sieht damit die Rolle des Kurmittelhauses als Tourismusmagnet für die Region Stiftland bestätigt und verwies darauf, dass gemeinsam mit vielen regionalen Partner das Team des Sibyllenbades quasi an jedem Wochenende auf einer Messe in ganz Deutschland präsent sei und für das Bad sowie die Region werbe.

Ein deutliches Wort des Dankes richtete der Werkleiter an sein qualifiziertes und engagiertes Team, an die Zweckverbandsmitglieder für deren Bereitschaft zu erforderlichen Investitionen, wie zuletzt die Neugestaltung der Kurpromenade, aber auch die treuen Gästen und Patienten aus nah und fern (weiterer Bericht folgt)

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