16.03.2017 - 20:00 Uhr
Sport

Wintertagung des BFV fand im Sportheim des ASV Fronberg statt Liveticker erhitzte die Gemüter

Es ist ein Kuriosum, das so wohl noch nicht da war. Bei der Wintertagung in Fronberg kam auch das Szenario zu Wort, das es in der Kreisliga West geben könnte,

Der Gleirirtscher Lubos Kornatovsky (links) und Artur Kerbel vom FC OVI-Teunz im Zweikampf: Es gibt Gerüchte, dass Gleiritsch kommende Saison mit dem TSV Trausnitz eine Spielgemeinschaft bildet, deshalb könnte die DJK in dieser Saison nicht aufsteigen. Auf Bezirksebene sind keine Spielgemeinschaften erlaubt. Bild: mhs
von Tobias ZiereisProfil

Schwandorf. (zth) Bei der Wintertagung in Fronberg blickte Kreisspielleiter Josef Wocheslander zunächst auf die bisherige Saison zurück: Besonders fair waren bislang die Sportfreunde Weidenthal-Guteneck, TSV Stulln (Kreisliga West), SV Trisching, TV Nabburg (Kreisklasse West), FC Wernberg II, DJK Weihern/Stein (A-Klasse West), TSV Nittenau II und der SV Seebarn (A-Klasse Mitte). Sehr negativ aufgefallen sind die Kicker vom FT Eintracht Schwandorf, die bislang schon sechs Gelb-rote und fünf Rote Karte gesammelt haben.

Als Josef Wocheslander die Aufstiegsregelung von der Kreisliga in die Bezirksliga thematisierte, konnte sich so mancher Teilnehmer ein Schmunzeln verkneifen. Zum Hintergrund: Die Kreisliga West wird von der SG SC Ettmannsdorf II/1. FC Schwandorf und der SG Schönthal/Premeischl angeführt. Die Statuten des Bayerischen Fußballverbandes (BFV) verbieten allerdings, dass eine Spielgemeinschaft höher als in der Kreisliga spielt.

Gleiritsch und Trausnitz?

Da der aktuelle Tabellendritte DJK Gleiritsch bereits signalisiert hat, in der kommenden Saison eine Spielgemeinschaft mit dem TSV Trausnitz eingehen zu wollen, fällt die DJK ebenfalls als möglicher Aufsteiger weg. Somit würde bei der aktuellen Tabellenkonstellation der Tabellenvierte (derzeit der FC Schmidgaden) direkt aufsteigen, der Fünfte (der ASV Burglengenfeld II) würde Relegation spielen. Fest steht, dass es in der Relegation gegen den Tabellen-13. der Bezirksliga Nord gehen wird.

Den größten Tagesordnungspunkt nahm der Live-Ticker des BFV ein, der seit längerer Zeit sehr vom Verband beworben wird. Um weitere Vereine davon zu überzeugen, führte Stephan Gäbl vom FC OVI-Teunz den anwesenden Vereinen die Funktionsweise vor. Einige Vereine kritisierten jedoch sehr stark das Vorgehen des BFV und insbesondere auch die Art und Weise, wie Kreisspielleiter Josef Wocheslander die Vereine für den Live-Ticker "motivieren" will.

Georg Irl, Abteilungsleiter der DJK Dürnsricht und selbst aktiver "Ticker", gab dabei den Tipp an den BFV, nicht mit Bestrafung, sondern eher mit Belohnungen zu arbeiten.

Sollten Vereine für die kommende Saison eine Spielgemeinschaft eingehen wollen, ist hier eine Frist bis zum 30. April einzuhalten.

Bis zu diesem Tag muss dies bei Josef Wocheslander inklusive einer Begründung gemeldet werden. Bei einer Spielgemeinschaft mit B-Klassen-Mannschaften gilt eine Frist bis zum 20. Mai.

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