17.10.2017 - 20:00 Uhr
Oberpfalz

Feuerwehrleute überwinden auf dem Weg zum Leistungsabzeichen allerhand Hindernisse Keine Angst vor Freitag, dem 13.

Erst gab ein Blaulicht den Geist auf, dann auch der sogenannte Trokomat; ein elementares Bestandteil einer Feuerwehrpumpe. Das war aber nur der Anfang.

Von allerhand Problemen mit der Technik ließen sich zwölf Feuerwehrfrauen und sechs Männer auf ihrem Weg zum Leistungsabzeichen nicht ausbremsen. Bild: exb
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Holnstein. Irgendwie war der Wurm drin im Vorfeld der Leistungsprüfung bei der Feuerwehr Holnstein-Mittelreinbach. Und das ausgerechnet an einem Freitag, den 13.

Als dann noch der Anlasser des in die Jahre gekommenen Fahrzeugs am Tag der Generalprobe die Segel strich und kurzzeitig auch die fast neue Tragkraftspritze streikte, arbeiteten die beiden Maschinisten Sabrina Sebald und Alexander Rupprecht mit der Tragkraftspritze des Trondorfer Fahrzeuges. Eine Teilnehmerin erkrankte, und langsam war es vorbei mit der Zuversicht und der Vorfreude in der Gruppe. Doch die Gruppenführer Stefanie Rupprecht und Stephan Sperber blieben ruhig.

Am Freitag um 16.10 Uhr, 20 Minuten vor Eintreffen der Schiedsrichter und Zuschauer, war dann doch alles bereit. Das Blaulicht blinkte, die Pumpe saugte, und das Fahrzeug startete wieder. In zwei bunt zusammengewürfelten Gruppen zeigten zwölf Damen und sechs Herren zwischen 17 und 54 Jahren der Feuerwehren Trondorf und Holnstein-Mittelreinbach ihr Können. Das bildet übrigens auch die Wirklichkeit bei einem Einsatz ab: Auch da weiß man vorher nicht, wer kommt. Löschaufbau, Zusatzaufgaben und das Kuppeln der Saugleitung liefen wie im Lehrbuch ab. Auch die finalen Trockensaugproben waren dank der überarbeiteten Pumpe keine Herausforderung mehr. Die Kreisbrandmeister Christian Meyer und Hans Sperber, Kreisbrandinspektor Peter Deiml sowie Bürgermeister Winfried Franz gratulierten den Teilnehmern zum Bestehen der Prüfung in den Stufen 1 bis 6.

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