27.03.2017 - 20:00 Uhr
Neunburg vorm WaldOberpfalz

Ensemble „Duopoli“ begeistert mit Swing-Klassikern Von Ellington bis Sinatra

"Die kleinste Big-Band der Welt", eine Trompete und ein Saxofon reichten aus, um mit Swing-Klassikern die Besucher in der evangelischen Versöhnungskirche zum Träumen zu bringen. Sonja und Karlheinz Höflich beherrschten als "Duopoli" ihre Instrumente perfekt und die Programmauswahl ließ das Herz jedes Swing-Freundes höher schlagen.

Sonja und Karlheinz Höflich begeisterten als "Duopoli" das Publikum in der Versöhnungskirche mit legendären Swing- Klassikern. Bild: weu
von Udo WeißProfil

Das weiche Trompetenspiel von Karlheinz Höflich und die kongeniale Begleitung durch seine Frau Sonja auf dem Saxofon faszinierte das Publikum. Er verstand es auch, auf unterhaltsame und kurzweilige Weise interessantes Hintergrundwissen über die Stücke zu vermitteln. Mit dem Tango "Kiss of Fire", der durch Louis Armstrong bekannt wurde und damals als "Pot-Boiler", also nur des Geldes wegen komponiert wurde, begann das Konzert. Es folgten "Rockfort Rock" und zwei Stücke aus dem Programm von Herp Alpert und seiner Tijuana Brass - "Struttin' with Maria" und "Tijuana Taxi".

"Bluesette" entstammt einem Cover-Album, das wegen seines Titelbildes sehr bekannt wurde. Es zeigte eine Frau auf einem Stuhl, die nur mit Schlagsahne bekleidet war. Nach "Misty", das sogar Tom Selleck als Privatdetektiv "Magnum" in einer Folge gesungen hatte, folgte der Evergreen "I've got you under my skin", die Erkennungsmelodie von Franka Sinatra, die er 2000 Mal gesungen hat. Das im Fünfviertel-Takt gespielte Stück "Take Five" wies durch seinen Titel auf die Pause hin, in der Mitglieder der Kirchengemeinde Getränke anboten.

Die zweite Hälfte des herausragenden Konzerts stand unter dem Motto "die größten Swing-Klassiker". Mit "Take the A-Train" wurde die Erkennungsmelodie der Duke-Ellington-Band gespielt. Auch der Klassiker "I don't mean a thing, if it ain't got that swing", bei dem das Publikum mitwippte, stammte von Ellington. "String of Pearls", das Benny Goodman sowie Glenn Miller gespielt haben, erreichte 1940 den Platz eins in den Charts. Das dreiminütige "In the mood" durfte an diesem Abend natürlich nicht fehlen.

Nach dem flotten Marsch "American Patrol" beendete die bei Duke-Ellington-Konzerten übliche Schlussnummer "Satin Doll" ein Konzert der Extraklasse. Die Zugabe "Fly me to the moon" setzte dann noch ein Highlight drauf.

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