19.02.2017 - 15:00 Uhr
Neunburg vorm WaldOberpfalz

Faschingskonzert begeistert 800 Gäste Eine Musikschule spielt verrückt

Ein Feuerwerk an Spaß und guter Laune entzündeten die Schüler der Städtischen Musikschule zusammen mit ihren Lehrkräften. Vom spanischen Flamenco über indianischen Regentanz und Zwiefachen bis zur "Melodie d'Amour" und dem rockigen "Proud Mary" zeigten die Akteure eine große Bandbreite an Instrumenten und Musikstücken.

von Udo WeißProfil

"Wir sind eine lustige Familie, ein musikalisches Genie", sangen die 50 Kinder der Musikalischen Früherziehung und des Kinderchors in ihren bunten Kostümen. Damit eröffneten sie das zweite Faschingskonzert der Musikschule, für das die Schwarzachtalhalle gerade so ausreichte. Etwa 800 Gäste durfte Leiterin Barbara Nutz begrüßen, und der Ausdruck "Megafamilie" schien angemessen. Neben Bürgermeister Martin Birner und Stellvertreterin Margit Reichl waren auch Pfarrer Stefan Wagner und Fördervereinsmitglieder anwesend, um sich von der Arbeit der Musikschule zu überzeugen.

Klänge mit Vielfalt

20 unterschiedliche Ensembles boten ein Programm der Extraklasse, vom "Holiday Cha Cha" über "Hulapalu" von Andreas Gabalier bis zu "That Happy Feeling" von Bert Kaempfert. Besondere Akzente setzten vier singende Schornsteinfegerinnen mit "Chim Chim Cheree" aus dem Film "Mary Poppins". Mit "Dschamp" brachte das Percussion-Ensemble die Halle zum Kochen, während das Publikum bei "Hey Slavko, spiel uns eins" und "Mir san vom Woid dahoam", gespielt von den "Wilderern" der Tännesberger Zweigstelle, zum Mitklatschen aufgefordert war.

Mit "Andante" von Josef Haydn und "Ecossais" von Ludwig van Beethoven war auch die Klassik vertreten. Eine lustige Einlage war "Zorbas Tanz", der als langweilige Übungsstunde begann und zur Höchstform auflief. Mit sieben Instrumenten zählte das Harfen-Ensemble "Gugi" sowohl akustisch als auch optisch zu den Höhepunkten des gut dreistündigen Programms.

Immer wenn die Sirene ertönte, war dies das Signal für den Auftritt der "Undercover-Band" unter dem Arrangement von Silvia Felgenträger, die aus Lehrkräften der Musikschule zusammengesetzt war. Romy Börner und Barbara Nutz besangen im "Musikschul-Tango" (nach der Melodie von "Kriminaltango") Lokalkolorit, der vom geplanten Aufzug zur Musikschule bis zu den Absperrungen im Burghof zur Festspielzeit reichte. Auch den "weltberühmten guten Häppchen" bei Konzerten wurde eine Strophe gewidmet und am Ende stand die Überzeugung "Musik macht Spaß!".

Nach der Pause animierte "Hausmeister" Jürgen Rohr die Ehrengäste zum Aufstehen und Mitschnipsen, was diese begeistert mitmachten.

Kaktus und Flower-Power

Mit "Don't worry be happy" und "Mein kleiner grüner Kaktus" hatte das Vocalensemble seinen großen Auftritt, und mit "California Dreamin'" hielt die Flower-Power-Zeit Einzug in der Halle. "The Pink Panther" und der "Baby Elephant Walk" beendeten ein großartiges Konzert, für das es Riesen-Applaus gab und das sich in die Reihe der herausragenden Veranstaltungen zur 1000-Jahr-Feier der Stadt Neunburg nahtlos eingliederte.

Nachrichten per WhatsApp und Facebook Messenger

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.