01.02.2010 - 00:00 Uhr
Neunburg vorm WaldOberpfalz

Tierischer Besuch im Heim: Rettungshundestaffel zu Gast: Hund ersetzt 100 Polizisten

von Autor FKRProfil

Mit vier Tieren besuchte eine Gruppe der Rettungshundestaffel Ostbayern das Marienheim und stellte den Bewohnern die Arbeit der Rettungshunde vor. "Vor den Hunden brauchen Sie keine Angst haben, sie lassen sich immer streicheln", nahm Staffelleiter Gunther Timm in der "Oase" den Senioren gleich jede Angst.

Timm informierte über die verscheidenen Einsatzmöglichkeiten der Rettungshunde. Sie werden als "Flächenhunde" vor allem für die Vermisstensuche eingesetzt und normalerweise nicht - wie jetzt beim Erdbeben in Haiti - als "Trümmerhunde". "Ein Hund kann 100 Polizisten ersetzen", betonte Gunther Timm. Ein Tier könne auf eine Stunde rund 100 000 Quadratmeter Fläche abdecken, außerdem seien die Hunde vor allem nachts gut einsetzbar.

Die Staffel von Gunther Timm besteht aus 15 Mitgliedern mit zehn einsatzbereiten Hunden und drei Hunden in Ausbildung. Die Ausbildung der Hunde beginnt normalerweise im Alter zwischen ein und drei Jahren und zieht sich über einige Jahre hin. Alle Mitglieder der Rettungshundestaffel Ostbayern arbeiten ehrenamtlich. Alarmiert werden die Rettungshunde bei Bedarf durch Hilfsorganisationen wie Polizei, FFW und THW oder über Gunther Timm, Telefon 0170/9380987.

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