04.05.2004 - 00:00 Uhr
Neunburg vorm WaldOberpfalz

Casino in der Kaserne nach zweijähriger Bauzeit eingeweiht - "Ort der Begegnung" Viel Geld und Mühe investiert

von Michaela Lowak Kontakt Profil

"Das neue Casino ist ein Schmuckstück". Die Gäste, die vergangenen Montag zur Einweihung gekommen waren, konnten Oberstleutnant Robert Freiberger nur zustimmen. "Der Ort der Begegnung und des Gesprächs" eignet sich nicht nur für Tagungen und Besprechungen, sondern auch für ein romantisches Candlelight-Dinner, eine schnelle Tasse Cappuccino oder einen vergnüglichen Bowlingabend im Keller. Die beiden Pfarrer Hans Rückerl und Hans-Joachim Gonser sprachen den Segnung und weihten das Haus feierlich ein.

"Ich bin froh, dass es uns nach zweijähriger Bauzeit gelungen ist, unser neues Heim für Offiziere und Unteroffiziere zu eröffnen", sagte der Kommandeur. 1,38 Millionen Euro hat der Bau gekostet. "Doch wenn sie mit offenen Augen durch dieses Gebäude gehen, wird klar, warum so viel Geld und so viel Mühe investiert worden ist", so Freiberger.

Wilfried Weigelt, Leiter der Standortverwaltung Regensburg, überreichtet dem Kommandeur einen symbolischen Schlüssel. "Es ist ein Haus zum Wohlfühlen", sagte er. "Eine Art Forum für Begegnung und Kommunikation." Weigelt zitierte den Schriftsteller Peter Maiwald: "Das mit der Faust auf den Tisch schlagen, nimmt ab, wenn er gedeckt ist." Der Leiter der Standortverwaltung erinnerte an die ersten Planungen, die Mitte März 2001 begonnen hatten und den Baubeginn im Juni 2002. Dieter Herrmann, Leiter des staatlichen Hochbauamtes Amberg, schloss sich den guten Wünschen an.

Den Schlüssel gab Freiberger sofort an die beiden Vorstände der Heimgesellschaft, Hauptmann Axel Greifzu und Hauptfeldwebel Thomas Eichinger weiter. "Ich wünsche Ihnen einen guten Start beim Betrieb des Pfalzgraf-Johann-Casinos und eine glückliche Hand zum Wohle all derjenigen, die hier zu Gast sein werden."

Einen Mann hob der Kommandeur besonders hervor. "Hauptfeldwebel Ludwig Dirscherl hat sich bereit erklärt, neben seiner Tätigkeit im Bataillon die Aufgaben des Heimfeldwebels zu übernehmen", so Freiberger. Er dankte Dirscherl und verlieh im eine förmliche Anerkennung.

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