Deutsche und tschechische Schüler begeistern Publikum - Grandioses Finale eines Workshops
Tanz als gemeinsame Sprache

Zusammen mit Choreograph Alan Brooks (Mitte) freuten sich Ministerialbeauftragte Maria Kinzinger (Fünfte von links), die Schulleiterinnen Diana Schmidberger (Vierte von rechts) und Zdenka Bursíková (Vierte von links) sowie die Ehrengäste und beteiligten Lehrkräfte über den Erfolg des Tanzworkshops. Bild: zim
Lokales
Neunburg vorm Wald
23.04.2013
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So mancher im Publikum verspürte Gänsehaut: Mit einer beeindruckenden Vorführung überraschten Schüler der Gregor-von-Scherr-Realschule und der Berufsschule Domažlice (Taus) das Publikum in der Schwarzachtalhalle. Unter der Leitung von Tanzpädagoge Alan Brooks hatten die Jugendlichen bei einem deutsch-tschechischen Workshop eine atemberaubende Choreographie einstudiert.

Für den musikalischen Empfang der zahlreichen Besucher sorgten im Foyer die Bläserklassen der fünften und sechsten Jahrgangsstufe unter der Leitung von Josef Tremmel. Schon beim Betreten des Saales bekamen die Gäste Eindrücke von der Trainingsarbeit vermittelt. Bereits vor der Aufführung zeigte sich Gebietsdirektor Hans Herl begeistert von der Umsetzung des Tanzworkshops, für den die Realschule von der Sparkassenstiftung im Landkreis mit einem Förderpreis bedacht worden war. Direktorin Zdenka Bursíková, von der Partnerschule aus dem tschechischen Domažlice, dankte für die Möglichkeit zur Teilnahme am grenzüberschreitenden Projekt und zollte den beteiligten Lehrkräften hohen Respekt, die mit großem Engagement die Kooperation beider Schulen mit Leben erfüllen.

Als "vorläufigen Höhepunkt" dieser Kooperation sah die Neunburger Schulleiterin Diana Schmidberger diesen Abend. Sie erwähnte die Förderung durch die Euregio Egrensis und die maßgebliche finanzielle Hilfe durch den Förderverein unter der Leitung von Manfred Reinstein.

Energie und Konzentration

Aktives Zuschauen forderte Choreograph Alan Brooks vom gespannt wartenden Publikum. Mit schier unendlicher Energie und einer positiven Aura hatte der britische Tänzer die Jugendlichen während der intensiven, einwöchigen Zusammenarbeit begeistert, dieser Funke sprang auch auf die Zuschauer über. "Ich verspreche ihnen, dass 99 Prozent der Vorführung von den Leuten auf der Bühne selbst kommen", so der 38-Jährige. Die Choreographie sei in mehreren Stunden täglichen Trainings mit Energie, Konzentration und Mut erarbeitet worden. Besonders wichtig war es Brooks, dass nach über 15 Stunden intensiver Arbeit eine Gruppe auf der Bühne steht, die im Tanz verbunden eine gemeinsame Sprache spricht und viel Schönes mitzuteilen hat. Handlung und Bedeutung der Bewegungen lägen dabei in der Interpretation des Betrachters.

Und Alan Brooks hatte nicht zu viel versprochen: Das Zusammenspiel aus Bewegung und interessanter Choreographie verursachte bei einigen Zuschauern Gänsehaut, als die über 30 Akteure zu beeindruckender Musik Einzel- und Gruppenfiguren präsentierten. Unter anderem brachte auch Maria Kinzinger, Ministerialbeauftragte für die Realschulen, ihre Begeisterung zum Ausdruck.

Büfett mit Musik garniert

Zum Abschluss durften sich die Besucher an einem reichhaltigen Büfett laben, das tschechische Gastronomieschüler zubereitet hatten. Dazu unterhielt die Schulband "I und da Rest" unter Leitung von Alexandra Gerhardt mit rockigen Klängen.
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