12.01.2005 - 00:00 Uhr
Neunburg vorm WaldOberpfalz

Hallenbaderweiterung voll im Zeitplan - Wasserrutsche in Schlangenform "Kobri" noch in Einzelteilen

von Michaela Lowak Kontakt Profil

Bürgermeister Wolfgang Bayerl und der Bäderbeauftragte der Stadt, Georg Keil, sind neugierig. Vorsichtig lüften die beiden die Abdeckplane, um in den neuen Whirlpool hinein zu spitzen. "Wie viele Personen passen da wohl rein?", fragen sie sich. "Wenn alle meine Statur haben, nur 7,5", schätzt Bayerl schmunzelnd.

Das Gelächter ist groß, als am Montagnachmittag Architekt Michael Steidl zusammen mit dem Bürgermeister, dem Stadtwerkeleiter Willi Meyer und Georg Keil die Baustelle im Hallenbad inspiziert. "Seit dem letzten Termin hat sich ganz schön was getan", loben die Herren anerkennend.

Mittlerweile ist die komplette Rohrinstallation eingebaut, alle Mauer- und Betonarbeiten sind abgeschlossen, die Fußbodenheizung ist installiert und die Lüftungsanlage könnte in Betrieb gehen. "Am Dienstag wird der Estrich verlegt", sagt Steidl. "Diese Arbeiten dürften bis Ende der Woche dauern." Acht Tage muss der Estrich trocknen, dann kann weiter gearbeitet werden. Es folgen die Wand- und Deckenfliesen sowie die Zwischenwände für den Erste-Hilfe- und Abstellraum. Die Einzelteile für die Wasserrutsche sind bereits angeliefert worden. Wie eine Schlange soll sich das Modell "Kobri" ins Becken winden.

Im Keller des Hallenbades gehen die Handwerker ebenfalls noch ein und aus. Zur Zeit werden die Steuerungsanlagen und Aufbereitungstanks eingebaut. Stadtwerkeleiter Willi Meyer ist zufrieden: "Wir liegen voll im Zeitplan", sagt er. Auch der Kostenrahmen von 450 000 Euro wird nicht überschritten.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.