13.08.2014 - 00:00 Uhr
Neunburg vorm WaldOberpfalz

Heimatverein zeigt Kindern, wie Brot hergestellt wird Heimatmuseum als Freiluft-Backstube

von Adolf MandlProfil

Der Teig quoll durch die Finger und so manche kleine Nase war mit Mehl verschmiert: Bei der Aktion "Brotbacken wie früher" zeigte der Heimatverein, wie das traditionelle Nahrungsmittel in vergangener Zeit hergestellt wurde.

Im "Rankl-Hof" hatten Vorsitzender Adolf Greiner und seine rührige Damen-Crew alle Vorbereitungen getroffen. Sie durften sich über großen Zuspruch freuen - über 40 Kinder wollten ihr Talent als Bäcker unter Beweis stellen. "Hauptakteur" war Bäckermeister Sebastian Scheitinger aus Dieterskirchen, der sämtliche Zutaten, diverse Mehle und Körner mitgebracht hatte, vor allem aber auch einen Teig, von dem jedes Kind sich eine Portion abholen durfte. Für seine Unterstützung bekam Scheitinger durch Monika Becher einen Geschenkkorb für die Unterstützung und Mitarbeit überreicht.

Danach herrschte an den Tischen reges Treiben: Begeistert kneteten die Buben und Mädchen - oft unterstützt von Mamas, Papas oder Omas - den Teig und formten ihn zu einem individuell geformten Brotlaib, versehen auch mit einem Namenszeichen. Während der Teig "ziehen" musste, durften die Kinder nebenan die große Modelleisenbahn bewundern oder im Museum die ausgestellten Tiere betrachten.

Schon lange vorher war der große Backofen eingeheizt worden, in den dann Bäcker Scheitinger mit Unterstützung von Sohn Lorenz und Margarete Zwicknagel die Brote einschob. Die Wartezeit bis zum Ende der Backzeit konnten sich die Eltern und Kinder mit einer nahrhaften Brotzeit verkürzen.

Und endlich nahte dann der große Moment: Die dampfenden Brote wurden aus dem Ofen geholt und an die gespannten Kinder verteilt. Zusätzlich erhielt jedes Kind eine Urkunde sowie einen Stempel in sein Ferienprogrammheft.

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