27.04.2004 - 00:00 Uhr
Neunburg vorm WaldOberpfalz

Kommandeur des Panzerartilleriebataillons 115 verabschiedet 130 Soldaten in den Kosovo

von Michaela Lowak Kontakt Profil

"Kommen Sie gesund und ohne Schaden zurück." Diesen Wunsch gab Oberstleutnant Robert Freiberger, Kommandeur des Panzerartilleriebataillons 115, am Montagnachmittag seinen 130 Soldaten mit auf den Weg. Sie werden die nächsten Monate mit der Panzerbrigade 12 "Oberpfalz" im Kosovo verbringen. "Wie schwer diese Aufgabe sein wird, haben die Ereignisse der vergangenen Wochen auf dem Balkan gezeigt", sagte Freiberger. Solange den Menschen dort keine tragfähige Perspektive für die Zukunft geboten werden könne, sei eine Eskalation der Gewalt auch in den kommenden Monaten nie auszuschließen. Die Neunburger Soldaten sind durch Grundlagenausbildung und einsatzspezifische Vorbereitung im Ausbildungszentrum Hammelburg intensiv auf ihre künftigen Aufgaben vorbereitet worden. "Viele mussten dazu komplett umgeschult werden", so der Oberstleutnant. So sei beispielsweise aus dem Geschützkanonier der Scharfschütze oder Milanschütze geworden. Gerade zuletzt im Gefechtsübungszentrum der Bundeswehr in Altmark sei deutlich geworden, wie leistungsfähig Artilleristen auch bei diesen ungewohnten Aufgaben seien. Dennoch dürften die Gefahren nicht aus den Augen verloren werden. "Ich fordere sie daher auf, umsichtig und vorausschauend zu agieren", sagte Kommandeur Freiberger. Ein ausführlichen Bericht über den Bataillonsappell folgt in der nächsten Ausgabe. Bild: Lowak

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