20.01.2005 - 00:00 Uhr
Neunburg vorm WaldOberpfalz

Landrat Volker Liedtke weist Vorwürfe des Neunburger JU-Vorsitzenden zurück Mehrfach mit Kolbow telefoniert

von Michaela Lowak Kontakt Profil

Die Antwort kam prompt. Landrat Volker Liedtke nahm zu den Fragen des Neunburger JU-Vorsitzenden Alexander Fischer Stellung (wir berichteten). Dieser wollte im Zusammenhang mit der geplanten Schließung der Pfalzgraf-Johann-Kaserne einiges geklärt haben.

Die Frage, ob Liedtke von MdB Ludwig Stiegler im Vorfeld informiert worden sei, war schnell beantwortet: "Am 29. Oktober hat sich das Büro Stiegler in meinem Vorzimmer zwar meine Handynummer besorgt", schreibt der Landrat. Doch ein Anruf sei nicht erfolgt. "Die ersten Informationen von der geplanten Schließung habe ich am 30. Oktober aus der Zeitung entnehmen müssen."

Weiter kreidet Fischer dem Landrat an, dass dieser nicht mit Bürgermeister Wolfgang Bayerl nach Berlin gefahren sei. "Warum ich bei der Fahrt nach Berlin weder bei der Planung noch bei der Durchführung eingebunden wurde, müssen Sie nicht mich, sondern die Initiatoren der Fahrt fragen", heißt es in dem Schreiben. Ohne jedoch offiziell von der Fahrt zu wissen, habe sich Volker Liedtke mehrfach telefonisch mit Staatssekretär Kolbow in Verbindung gesetzt, den er seit seinem Studium in Würzburg kennt.

Der Landrat wundert sich, warum Alexander Fischer sein Hilfsangebot an die Stadt Neunburg mit dem Beiwörtchen "lediglich" herunter spielt. Dies sei ihm bei der Bereitstellung des Wirtschaftsreferenten des Landratsamtes nicht erfindlich. Liedtke legte deshalb seiner Antwort die Kopie eines Schreibens an Bürgermeister Wolfgang Bayerl bei, in dem er signalisierte, dass er sich selbst in jeglicher Weise in die Suche nach einer Nachfolgenutzung des Standortes einschalte.

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