Neunburger Handballer genießen eine Woche Zeltlager am Hammerweiher im Strahlfeld
Gruselgeschichten und Lager-Olympiade

Für 60 Kinder und Jugendliche verging das einwöchige Zeltlager der Handballer wie im Flug. Bild: gjm
Lokales
Neunburg vorm Wald
20.08.2014
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Über 60 Kinder und Jugendliche verbrachten die erste Ferienwoche beim Zeltlager der Neunburger Handballer am Hammerweiher im Strahlfeld. Bei unerwartet gutem Wetter waren der Fantasie der heranwachsenden Lagerbewohner keine Grenzen gesetzt: Beim Schwimmen, Volleyball, Basteln, bei der Lager-Olympiade oder beim "Werwolf"-Spielen verging die Woche wie im Flug.

Großes Glück hatten die Handballer mit dem Wetter: Während am Vorabend des Sonntags noch heftige Schauer über dem Zeltplatz niedergingen, wurde das Vergnügen beim eigentlichen Aufbau am Montag und im restlichen Verlauf des Zeltlagers in keiner Weise durch das Wetter beeinträchtigt. An drei Tagen wurde sogar mustergültiges Badewetter mit Temperaturen um 30 Grad erreicht.

Aber auch sonst gerieten die jungen Zeltlagerer ins Schwitzen: Bei der Lager-Olympiade traten sie in acht ausgelosten Teams gegeneinander an; die Disziplinen - Volleyballturnier, Schnitzeljagd, eine naturkundliche Wanderung und verschiedene Geschicklichkeitsspiele - waren über die ganze Dauer des Zeltlagers verteilt. Außerdem konnten durch freiwillige Hilfsarbeiten, etwa beim Abspülen oder Aufräumen, Punkte hinzuverdient werden. Als Sieger ging schließlich Team 1 (Celina Eckl, Benedikt Ettl, Annalena Kessler, Saskia Schindler, Alexander Schmidt, Markus Schmidt) mit den Teamchefs Anna Lena Garbe und Maximilian Schlehuber hervor.

Großen Spaß machte den Mädels und Jungs auch der Besuch von Rudi Butschbach von den "Black Hill Bowhunters" Teublitz: Die Möglichkeit, verschiedene Profi-Bögen auszuprobieren und auf Zielscheiben abzufeuern, war für die meisten eine neue Erfahrung. Zum Elternabend am Donnerstag fand wieder ein Feldgottesdienst mit Pfarrer Kastner aus Strahlfeld statt; anschließend gab es selbstgemachten Eintopf. Höhepunkt und Abschluss des Zeltlagers war die Gruselwanderung in der Nacht zum Samstag.

Einer Gruselgeschichte im Schatten der Friedhofsmauern folgte eine Wanderung durch entsprechend präparierte Wald- und Feldwege, während ältere Handballer als Zombies und Gespenster der Gruppe auflauerten. Das glückliche Überstehen dieser Schockeffekte wurde schließlich am Lagerfeuer gefeiert, bevor es am Samstagmorgen auch schon ans Abbauen ging. Bleibt zu hoffen, dass die Kinder die einjährige Wartezeit bis zum nächsten Handball-Zeltlager mit Geduld überstehen.
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