24.01.2004 - 00:00 Uhr
Neunburg vorm WaldOberpfalz

Rathaus untersucht Art und Aufkommen der Baugesuche: Zum Jahresende kommt die Antragsflut

von Philipp Mardanow Kontakt Profil

Bei den Bauvorhaben nahm das vergangene Jahr in der Rathaus-Statistik einen Spitzenplatz ein. In der Sitzung des Grundstücks-, Bau- und Umweltausschusses legte die Verwaltung eine aufschlussreiche Untersuchung vor: Die Anträge waren nach Art und monatlichem Aufkommen aufgeschlüsselt.

147 Baugesuche wurden im alten Jahr im Rathaus eingereicht. Im Drei-Jahres-Vergleich nimmt 2003 damit Rang Zwei ein. Spitzenreiter mit 153 Gesuchen ist das Jahr 2002, das Vorjahr folgt mit nur 114 Anträgen.

Interessant ist auch die Monatsstatistik bei den Bauanträgen: Absolute Spitze war dabei jeweils der Dezember der vergangenen beiden Jahre. Insgesamt stellten 71 Bauherren einen Antrag, das letzte Monat 2002 liegt mit 38 Gesuchen noch vor seinem "Monatskollegen" 2003 mit 33.

Diese Entwicklung hat wohl auch etwas mit der Eigenheimzulage zu tun. So fiel diese Finanzspritze zu Beginn des vergangenen Jahres für Familie ohne Kinder völlig weg, Eltern mit Kinder erhielten die Zulage nur mehr in abgespeckter Form. Heuer wird diese Förderung weiter reduziert, daher verzeichnete das Rathaus erneut einen Run bei den Baugesuchen. Zum Vergleich: 2001 waren es gerade einmal 13 Baugesuche, die vor Jahresende die Verwaltung erreichten.

Ansonsten verlief das "Bau-Jahr" eher ruhig: In den übrigen Monaten mussten jeweils nie mehr als 16 Anträge behandelt werden, Tiefpunkt war der März mit gerade einmal drei Gesuchen. Diese Zahl bildet darüber hinaus auch den niedrigsten Wert der vergangenen drei Jahre.

Außerdem legte die Verwaltung den Gremiumsmitgliedern noch eine Liste vor, in denen die Baugesuche in Wohngebäude, gewerbliche Projekte sowie landwirtschaftliche Vorhaben aufgeteilt sind. Bei insgesamt 147 Anträgen errechnet sich bei 31 Wohnhaus-Neubauten ein Prozentsatz von 21,09 Prozent. Desweiteren verabschiedete der Bauausschuss 20 gewerbliche Projekte (13,61 Prozent), Maßnahmen auf dem landwirtschaftlichen Sektor gehen mit 9,52 Prozent (14 Vorhaben) in die Statistik ein. 55,78 Prozent nehmen die sonstigen Bauvorhaben ein.

Die meisten Anträge für Wohnbauten (15) gingen im Dezember ein, die meisten gewerblichen Projekte (jeweils drei) gab's im Januar, Februar und Oktober. Landwirtschaftliche Bauten wurden in der Höchstzahl (je vier) im Januar und Juli beantragt.

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