Schüler der Fachoberschule Schwandorf informieren sich im Seniorenheim der Spitalstiftung
Marienheim: "Hotel" mit Pflegeangebot

Altenpflegerin Katja Sorgenfrei (rechts) verdeutlichte den Schülern und Lehrkräften der Fachoberschule Schwandorf den Tagesablauf im Marienheim. Bild: hfz
Lokales
Neunburg vorm Wald
22.04.2013
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Einen umfassenden Einblick in den Alltag eines Pflegeheims erhielten die elften Klassen (Fachrichtungen Soziales und Wirtschaft) der Fachoberschule Schwandorf im Marienheim. Heimleiter Thomas Zapf erläuterte den Schulen und ihren Lehrkräften das Betreuungskonzept der Einrichtung. Gemeinsam mit Bürgermeister Martin Birner empfing Heimleiter Zapf die Besucher. Bei einer Führung erhielten die Schülern einen breiten Einblick in den Alltag des Pflege- und Altenheims. Unter anderem besichtigen die Jugendlichen die Aufenthaltsräume, in denen die Bewohner ihre Freizeit verbringen, die Küche, in der täglich frisch für die Bewohner gekocht wird sowie die Kapelle, in der die Senioren die Möglichkeit haben, den Gottesdienst zu besuchen. Zudem durfte ein Blick in die Bewohnerzimmer geworfen werden.

Nach dem Rundgang vermittelten Heimleiter Zapf und die Altenpflegerin und gerontopsychiatrische Fachkraft Katja Sorgenfrei in der "Oase" allgemeine Informationen zum Marienheim. Dabei erfuhren die Jugendlichen mehr über die Gründung und Entstehung der Pflegeeinrichtung. Thomas Zapf betonte besonderes, dass im Heim keine sogenannten "beschützten Bereiche" gebe, sich also alle 83 Bewohner frei im Haus bewegen könnten.
Der Heimleiter beschrieb das Konzept der Oase, dem Hauptaufenthaltsraum des Heims, in dem ein weitgefächertes Freizeitangebot für die Senioren bereit steht. Ziel dieser Angebote ist unter anderem, die Bewohner zusammenzuführen, deren Gemeinschaft zu stärken und ihnen einen abwechslungsreichen Alltag zu ermöglichen. Daraufhin gab Altenpflegerin Sorgenfrei einen Einblick in ihren Berufsalltag und berichtete, wie ein typischer Tagesablauf im Marienheim aussieht.

Im Anschluss hatten die Jugendlichen Gelegenheit, sich ein Bild von den gestalteten Außenanlagen zu machen und den "Snoezelenraum" zu testen, der Senioren als Ruhe- und Entspannungsort dient: Umgeben von leisen Klängen und Melodien können sie dort Lichteffekte betrachten. Abschließend wurden die Schülern noch mit selbst gebackenen Krapfen und Getränken verköstigt. Alle waren sich einig, einen interessanten und lehrreichen Nachmittag verlebt zu haben.
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