16.08.2014 - 00:00 Uhr
Neunburg vorm WaldOberpfalz

Stützpunktwehr legt Wert auf einfache Organisation - Mit Olympiade und Gottesdienst Im Zeltlager Gemeinschaft erlebt

Erst tags zuvor aus Rom zurückgekehrt, zelebrierte Stadtpfarrer Stefan Wagner den Gottesdienst im Zeltlager der Neunburger Feuerwehr. Bild: hfz
von Redaktion OnetzProfil

Für die Jugend und ihre Aktiven veranstaltete die Stützpunktwehr ein viertägiges Zeltlager. "Einmal den Ernstfall für ein paar Tage vergessen", lautete die Devise für die Einsatzkräfte.

Eine ganze Reihe von Jugendlichen und gestandenen Feuerwehrleuten opferte für die Vorbereitung und Organisation ihre Freizeit oder den Urlaub. Unter der Führung von zweitem Vorsitzenden Bernhard Arnold und weiterer erfahrener Wehrmänner schlugen insgesamt 30 Kinder, Jugendliche und Erwachsene am traditionellen Zeltplatz am Eixendorfer Stausee ihr Lager auf. Der Wetterbericht hatte bestes Wetter vorhergesagt, und so konnten sich die Teilnehmer auf ein paar schöne Tage freuen.

Der erste Tag war geprägt durch die Anreise, den Aufbau der Zelte und durch Ballspiele unter den Jugendlichen. Dieses Mal wurde bewusst Wert gelegt auf eine einfachere Organisation, damit der wahre Geist des "Zeltelns" wieder so richtig in den Vordergrund rücken konnte. Am Nachmittag wurden die Vorbereitungen für die Lagerolympiade getroffen. Jede Mannschaft hatte acht Aufgaben zu erfüllen, wie beispielsweise das Luftballon-Aufblasen mit Hilfe von drei C-Strahlrohren oder den Wassertransport mit einem durchlöcherten Feuerwehrhelm. Für den reibungslosen Ablauf Lagerolympiade war eine hervorragende Vorbereitung durch Jugendwartin Nicole Wartha, Vorstandsmitglied Thomas Weingärtner und Georg Schmid junior notwendig. Es gewann die Mannschaft von Bernhard Arnold, der voller Freude den gestifteten Grosser-Wanderpokal aus den Händen von Vorsitzendem Schmid Georg in Empfang nehmen durfte.

Am Samstag stand um 17.30 Uhr der Lagergottesdienst auf dem Programm, der auch von vielen Gästen besucht wurde, darunter CSU-Stadträtin Andrea Troidl und SPD-Stadtrat Herbert Wartha. Viele Feuerwehrleute und ihre Angehörigen erlebten dabei einen Gitarre spielenden Pfarrer, dem die Gemeinschaft sichtlich gefallen hat. Die Fürbitten haben Mitglieder der Jugendfeuerwehr gesprochen.

Nach dem Gottesdienst bereitete Reinhard Bindl leckere Brathendl und Schweinshaxen zu, die von selbst gemachten Salaten durch die Feuerwehrdamen ergänzt wurden. Am Abend durfte dann das Singen am Lagerfeuer nicht fehlen, unterbrochen durch das obligatorische Zubereiten von Knoblauch- und Zwiebelbroten. Nach einem ausgiebigen Frühstück am Sonntag begann der Zeltabbau, der um 15 Uhr mit einem Brunch im Feuerwehrhaus beendet wurde.

Voller Eindrücke, und mit dem guten Gefühl, auch im nächsten Jahr wieder ein Zeltlager abhalten zu können, bedankten sich die Teilnehmer bei allen Spendern, Helfern und Betreuern, die diese ereignisreichen Tage ermöglicht haben. Allen voran bei der Stadt Neunburg und der Stadtverwaltung.

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