05.11.2004 - 00:00 Uhr
Neunburg vorm WaldOberpfalz

Warmbecken statt Whirlpool - Werksausschuss plädiert für kostengünstigere Variante Sprudelspaß im Hallenbad

Die Pfalzgrafenstadt wird um eine Attraktion reicher. Die Mitglieder des Werksausschusses sprachen sich am Donnerstag dafür aus, das Hallenbad zwar nicht mit einem Whirlpool, aber nun doch mit einem Warmwasserbecken auszustatten.

von Michaela Lowak Kontakt Profil

Im Juli hatte der Stadtrat beschlossen aus Kostengründung auf den Einbau eines Whirlpools zu verzichten. Die Stadtwerke gingen damals von 140 000 Euro aus. "Viel zu teuer", schmetterten die Räte diesen Vorhaben ab. Etliche Badegäste, die immer wieder den Wunsch nach einem Whirlpool geäußert hatten, waren enttäuscht.

Neue Hoffnung tat sich am 1. Oktober auf, als Mitarbeiter der Stadtwerke die Messe "Inter Bad" in Stuttgart besuchten. Dort führten sie einige Gespräche mit verschiedenen Whirlpool-Herstellern, die kostengünstigere Alternativen parat hatten. Die Lösung war einfach: Anstelle eines Whirlpools empfahlen die Anbieter ein so genanntes Warmwasserbecken mit Sprudeleinrichtung zu bauen. Hier ist das Temperatur nicht wärmer als 36 Grad.

Vorteil: Der Pool könnte in die Aufbereitungsanlage des neuen Kinderbeckens integriert werden. Das würde auch die Kosten deutlich senken. Günstiger Anbieter war die Firma Koberger aus Cham mit 62 309,60 Euro.

Da bei den bisherigen Hallenbadausschreibungen über 80 000 Euro eingespart wurden, sahen die Fraktionen keinen Grund, dem Vorhaben nicht zu zustimmen. Der Pool wird einen Durchmesser von 2,80 Meter haben.

"So ein Becken macht unser Hallenbad sicherlich noch attraktiver", sagte Bürgermeister Wolfgang Bayerl. "Vor allem ohne draufzuzahlen."

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