04.12.2017 - 11:24 Uhr
Neunburg vorm WaldOberpfalz

Bauausschuss setzt bei Stadtpark-Beleuchtung auf LED Mit "CitySoul" in neuem Licht

Im Stadtpark wird's heller: Mit 10:1 Stimmen hat der Bauausschuss eine neue Wegbeleuchtung verabschiedet. Die LED-Lampen verstrahlen warmweißes Licht und sollen erheblich weniger Strom als ihre Vorgänger verbrauchen.

Im Stadtpark begutachten die Bauausschuss-Mitglieder die möglichen Varianten der künftigen Straßenbeleuchtung. Bild: Mardanow
von Philipp Mardanow Kontakt Profil

Bei einem Ortstermin im Stadtpark zeigte Josef Weingärtner, Technischer Betriebsleiter der Stadtwerke, drei mögliche Varianten für künftige Leuchtelemente. Laut Stadtverwaltung ist der Austausch wegen veralteter Technik und defekter Beleuchtungskabel nötig. Eine Reparatur sei unwirtschaftlich, so dass die Leitung über eine Distanz von 1000 Metern neu verlegt werden müsse. Zusätzlich müssten die über 40 Jahre alten Stahlmasten ersetzt werden.

In Nachbarorten bewährt

Als Favorit der Stadtverwaltung stellte sich das Lampenmodell "CitySoul" der Firma Philips heraus. Es bringt bei einem Stückpreis von 574,77 Euro eine Lichtstärke von 4000 Lumen. 60 Stück sollen davon angeschafft werden. LED-Lampen dieses Typs hätten sich bereits in Nachbarstädten bewährt, der Reparaturaufwand reduziere sich und es würden 7522 Kilowattstunden weniger Strom pro Jahr verbraucht. Laut den Sitzungsunterlagen regelt eine spezielle Steuerung, dass diese Lampen vor und nach Mitternacht automatisch die Leistung absenken bzw. wieder erhöhen.

Für den Austausch der Laternen sind Investitionskosten von 94 000 Euro vorgesehen. Darin eingeschlossen sind die Beleuchtungskörper mit Masten sowie Montage und Bauleistungen. Weil der Stadtpark im gleichen Licht-Ton erhellt sein soll, werden jene Lampen, die noch in gutem Zustand sind, an anderer Stelle eingebaut. Eine Gegenstimme kam von Martin Scharf (Freie Wähler), dem der Lampen-Typ "Publisca" der Firma Trilux besser gefallen hätte - "wegen der Herzform", wie Scharf in der Sitzung einräumte.

Der neue Regenwasserkanal, den die Stadtwerke im Frühjahr 2019 in der Diendorfer Straße einbauen wollen, kann wegen einer Vielzahl an Ver- und Entsorgungsleitungen im Untergrund nicht in der Kreisstraße verlegt werden. Der Kanal muss dafür im Bereich des Gehweg installiert werden, der stadtauswärts auf der rechten Seite verläuft. Weil vom Fußgängerbereich nach den Arbeiten nicht mehr viel übrig sein wird, muss dieser neu gebaut werden.

Straße 6,50 Meter breit

Den Vorentwurf dazu erläuterte Winfried Legl, Ingenieurbüro Weiß, den Mitgliedern des Grundstücks-, Bau- und Umweltausschusses. Die Planung sah ursprünglich eine Verbreiterung des Gehwegs auf mindestens 1,25 Meter und eine etwas verengtere Fahrbahn auf 6,25 Meter vor. Nach dem Hinweis auf den Fernverkehr, der hier in Richtung Industriegebiet unterwegs ist, folgte das Gremium aber einem Vorschlag von Martin Scharf, den Gehsteig lediglich auf einen Meter zu erweitern und eine Straßenbreite von 6,50 Metern einzuplanen. Die Baukosten werden mit rund 40 000 Euro kalkuliert.

Die Räte wurden noch über Anträge informiert, die auf dem Verwaltungsweg weitergeleitet wurden: Darunter eine geplante Erweiterung des Aldi-Marktes sowie die Anbringung und Errichtung diverser Werbeanlagen für das "Pfalzgrafencenter".

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