12.03.2017 - 20:00 Uhr
Neunburg vorm WaldOberpfalz

Thomas Albang zum Nachfolger von Peter Wunder gewählt CSU-Ortsverband verjüngt sich

Führungswechsel bei der Neunburger CSU: Nach fast zehn Jahren im Amt verzichtete Ortsvorsitzender Peter Wunder auf eine erneute Kandidatur. Als Nachfolger will Thomas Albang verstärkt auf Teamwork setzen.

Der bisherige CSU-Ortsvorsitzende Peter Wunder (Dritter von rechts) gratulierte seinem Nachfolger Thomas Albang. Gewählt wurden auch die Stellvertreter Alexander Trinkmann und Verena Binder (von rechts) sowie Kassenwart Andrea Troidl (Zweite von links). MdL Alexander Flierl würdigte die Basisarbeit der Partei. Bilder: sns (2)
von Hans SteinsdorferProfil

An der Spitze des CSU-Ortsverbandes gab es einen Generationswechsel. In der Jahresversammlung kürten die Mitglieder den 30-jährigen Thomas Albang zum neuen Vorsitzenden. Der IT-Spezialist bei EMZ-Hanauer tritt somit die Nachfolge von Peter Wunder an. In seiner ersten Amtszeit stehen Thomas Albang Bürgermeister Martin Birner sowie die Stadträte Verena Binder und Alexander Trinkmann als Stellvertreter zur Seite.

Rückblick auf Amtszeit

Peter Wunder hatte bereits zu Beginn der Versammlung angekündigt, nicht mehr für das Amt des Vorsitzenden zu kandidieren. Er begründete dies unter anderem mit der "Sieben", die demnächst in seiner Altersangabe vorne stehen werde. In seinem Rückblick ging Wunder auf die Aktivitäten seiner gesamten Amtszeit von fast zehn Jahren ein. Diese reichten von der neuen Stadthalle, die Wahl von Martin Birner zum Bürgermeister, die Mehrheit im Stadtrat sowie die Wahl von Thomas Ebeling zum ersten CSU-Landrat im Kreis Schwandorf. Er streifte die Landes- und Bundespolitik und forderte im Hinblick auf die Bundestagswahl im September auf, Überzeugungsarbeit vor Ort zu leisten.

An die Ehrungen langjähriger Mitglieder schloss sich die Neuwahl an. Der neue Vorsitzende Thomas Albang skizzierte kurz seine Ziele, so wolle er die Leitung des Ortsverbandes auf mehrere Schultern verteilen um noch mehr Themen spezifischer angehen zu können. Es sollen Arbeitsgruppen gebildet werden, die schon bald erste Ergebnisse vorlegen könnten.

Als erster Grußwortredner ergriff Stadtrat Alexander Trinkmann als Listenkandidat für den Bundeswahlkreis das Wort. Auch wenn es für ein Mandat seinerseits nicht reichen sollte, ginge es darum, den bisherigen Abgeordneten Karl Holmeier zu unterstützen. Bürgermeister Martin Birner würdigte Peter Wunder für seine Arbeit und dankte für die Unterstützung der CSU-Fraktion im Stadtrat, auch wenn die Meinungen nicht immer einheitlich wären. Als Volkspartei sei die CSU gefordert, junge Menschen mit einzubeziehen und anzusprechen.

Basis-Nähe als Stärke

Kreisvorsitzender und MdL Alexander Flierl sah die Stärke der CSU in ihrer engen Bindung zu den Menschen an der Basis. Er warnte vor Experimenten bei der Bundestagswahl. Angesichts der Bedeutung der anstehenden Themen, "reicht es nicht, ein neues Gesicht zu präsentieren", meinte er in Richtung SPD.

Neuwahlen und Ehrungen

Treue CSU-Mitglieder sind im Verlauf der Jahresversammlung ausgezeichnet worden: 50 Jahre: Rudolf Schmid; 45 Jahre: Prof. Dr. Günther Pschorn, Theo Männer; 40 Jahre: Josef Schießl, Johann Kärtner, Erwin-Josef Müller. 35 Jahre: Ludwig Sturm, Hans Schmid Melanie Landkammer; 30 Jahre: Ludwig Peither; 25 Jahre: Annemarie Brunner, Georg Keil, Georg Widtmann.

Bei den Neuwahlen sprachen die Mitglieder folgenden Personen das Vertrauen aus: Vorsitzender: Thomas Albang; Stellvertreter: Martin Birner, Verena Binder, Alexander Trinkmann; Geschäftsführer: Otto Birner; Schriftführer: Gabi Irlbacher; Schatzmeister: Andrea Troidl.

Beisitzer: Peter Wunder, Hans Fischer, Michael Hösl, Dr. Christoph von Wenz, Peter Schießl, Josefine Sauerer, Sabine Bauer, Katharina Niegel, Stefan Baumgärtner. Kassenprüfer: Hans Schmid, Josef Scheidler. (sns)

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