In Kleinwinklarn erinnert Denkmal an die Gefallenen
Stein als Mahnung

Neunburg-Kleinwinklarn. (agr) Die Einweihung eines Gedenksteins rückte das Patroziniumsfest der Herz-Jesu-Kapelle besonders ins Blickfeld. Er soll auch als Mahnung an künftige Generationen dienen.

Für die Ortschaft Kleinwinklarn war das Patroziniumsfest ein großer Tag. Auf Initiative der Soldaten- und Kriegerkameradschaft war ein Gedenkstein zur Erinnerung an die Gefallenen und Vermissten der beiden Weltkriege gesetzt worden. Im Kirchenzug marschierten zahlreiche Vereinsabordnung zunächst zur Herz-Jesu-Kapelle, wo Pfarrer Stefan Wagner einen Gottesdienst feierte.

In seiner Predigt bezeichnet der Geistliche unter anderem das Herz Jesu als Symbol für die Liebe Gottes zu den Menschen. Den Festgottesdienst begleitete das "Seebarner Gwiach" musikalisch. Zum Abschluss segnete Pfarrer Wagner den Gedenkstein, der die Aufschrift "Unseren Gefallenen und Vermissten - 1914 bis 1918 + 1939 bis 1945 - und den verstorbenen Kameraden der Kriegerkameradschaft" trägt. SuKK-Vorsitzender Jürgen Demleitner nannte die Verstorbenen und Gefallenen namentlich und mahnte zum Frieden. Ein Dank galt Johann Roiger, der den Findling für das Denkmal stiftete.

Bürgermeister Martin Birner wertete das Gedenken an die Opfer der Weltkriege auch als Appell an die heranwachsenden Generationen, die einmal die Verantwortung in der Gemeinschaft übernehmen werden. Ulrich Knoch, Kreisvorsitzender des Bayerischen Soldatenbundes, betonte, dass die Erinnerungspflege ebenfalls zu den Aufgaben der Kameradschaften gehört. Zum Abschluss wurde ein Kranz am Gedenkstein niedergelegt, und zu drei Böllerschüssen und dem Lied vom "Guten Kameraden" wurde den Opfern der Weltkriege und den Verstorbenen gedacht. Der festliche Akt mündete in eine zünftiges Feier am Festplatz beim ehemaligen Gasthaus "Jägerhof".
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