Mittelschule bietet Stadtführungen der anderen Art
Historischer Tratsch

Die Schulleiterin der Mittelschule, Irene Träxler (rechts), freut sich über das besondere Engagement ihrer Schüler. Unter der Regie von Lehrer Markus Binder (links) wird eine historische szenische Reise durch 1000 Jahre Neunburg inszeniert. Bild: weu

Warum war Pfalzgraf Johann unzufrieden mit seinem Baumeister? Warum passte es der Kammerzofe Irmgard nicht, dass der Kurfürst sein Schloss ausbauen wollte? Diese Fragen werden bei einer Stadtführung mit Schauspielszenen geklärt. Schüler der Mittelschule entführen Gäste auf eine Reise durch tausend Jahre.

Unter dem Titel "Nejburger Leidg'schmatz" präsentieren die Schüler unter der Regie von Lehrer Markus Binder einen völlig neuen Blickwinkel auf die 1000-jährige Geschichte der Stadt, die 2017 mit einem Jubiläum gefeiert wird. In acht Szenen, die von Klaus Traurig und Markus Binder in Absprache mit Theo Männer entwickelt wurden, wird Geschichte lebendig durch "Leidg'schmatz", das "Greed", Tratsch, Gemunkel, Klatsch, Nachrede, Halbwahrheiten, Geraune, Gerüchte und Lästereien beinhaltet.

Aufführungsorte für die Szenen sind das Rathaus, die ehemalige Schlosskirche (Stadtpfarrkirche), das Spital, der ehemalige Ostbahnhof (Vorplatz der Schwarzachtalhalle), der Friedhof, St. Jakob am Aign, das Kloster und die Allee vor der evangelischen Kirche. Als weitreichendes Ziel der "Digitalen Schule" ist geplant, die Szenen als Hörspiel aufzunehmen, und sie auf der Homepage der Stadt zu speichern. Die Schauplätze sollen mit einem QR-Code ausgestattet werden, so dass Gäste die Inhalte jederzeit abrufen können.

Führungen am 29. (Ehrengäste) und 30. April (Öffentlichkeit). Anmeldung im Tourismusbüro (Erwachsene fünf Euro, Schüler drei Euro).
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.