10.01.2018 - 15:50 Uhr
Neunburg vorm WaldOberpfalz

Pfarrei sagt beim Neujahrsempfang Dank für vielfältiges Engagement Kirchenjubiläum öffnet Schatzkiste

Im Jubiläumsjahr der Stadt Neunburg waren die Feierlichkeiten zum 50. Weihetag der Pfarrkirche ein würdiger Bestandteil. Deren erfolgreicher Verlauf ist dem Engagement vieler Menschen zu verdanken. Beim Neujahrsempfang der Pfarrei Sankt Josef wird den Helfern Dank zuteil.

Die zahlreichen Gäste beim Neujahrsempfang der Pfarrei Sankt Josef hieß (von links) Pfarrgemeinderatssprecher Michael Hellmuth auch im Namen von Stadtpfarrer Stefan Wagner willkommen. Darunter befanden sich auch die Bürgermeister Margit Reichl und Martin Birner. Bilder: pko (2)
von Helga ProbstProfil

Eine Gruppe der Stadtkapelle führte musikalisch durch den Abend, und Pfarrgemeinderatssprecher Michael Hellmuth hieß die zahlreichen Gäste auch im Namen von Stadtpfarrer Stefan Wagner und der Kirchenverwaltung willkommen. Der Einladung waren alle gefolgt, die in vielfacher Weise zum Gelingen des Pfarreijubiläums beigetragen haben.

Viele Unterstützer

Der Höhepunkt sei der Pastoralbesuch von Bischof Rudolf Voderholzer gewesen, der nur mit der Hilfe vieler Unterstützer so gut verlaufen sei. Hellmuth sagte aber auch Danke für im Hintergrund geleistete Arbeit das ganze Jahr über, ohne die das Pfarreileben nicht zu bewältigen wäre. Neben den Mitarbeitern in der Seelsorge - Pfarrvikar Benny Joseph Kochumundammalayil und Pastoralreferentin Susanne Albang - waren auch die Mitarbeiter der Pfarrei, die Verantwortlichen in Pfarrgemeinderat und Kirchenverwaltung, die kirchlichen Verbände und Gruppen und die Chöre angesprochen. Mit einem Mundart-Gedicht seines Onkels Georg wünschte Stadtpfarrer Wagner den Gästen "a guads Neis". Endlich seien die vielen Feiern des Jahres 2017 vorbei, die fast schon zu viel geworden seien.

Neben 1000 Jahre Neunburg und 500 Jahre Martin Luther und Reformation, sei das Jubiläum "50 Jahre Pfarrkirche Sankt Josef" klein und bescheiden gewesen. "Gar nicht klein und bescheiden waren aber die Feierlaune unserer Pfarrei und das Engagement vieler Gläubiger", erinnerte sich der Geistliche zurück. Passend zum Festmotto "Josef, steh auf!" seien auch viele Pfarrangehörige aufgestanden: "Viele haben sich eingebracht und engagiert, damit sich unser Jubiläum vor den anderen Jubiläen nicht zu verstecken braucht", dankte er. Alle Veranstaltungen seien fruchtbringende Erlebnisse gewesen, weil sie "unserem Glauben ein Gesicht gegeben haben, weil sie zu Herzen gegangen sind und Gemeinschaftsleistungen gewesen sind". Die vielen engagierten Menschen in der Pfarrei seien eine Schatzkiste, für die der Seelsorger überaus dankbar sei.

"Wertvolle Stütze"

In dieser Schatzkiste sei vom Sänger und Musiker, Kuchenbäcker und Grillmeister, Abspüler und Schankkellner bis zu Geschichtsexperten, Techniker und Floristen alles drin. Mit weiteren Strophen seines Onkels Georg endete der Stadtpfarrer: "So wünsch i uns a guads neis Joahr in Kirch', in Hof und Haus, dass uns d' Orbat und d' Freid und as Geld geht niard aus."

Alles Gute für 2018 wünschte auch Bürgermeister Martin Birner. Er vertrat mit seiner Stellvertreterin Margit Reichl die Stadt. Das vergangene Jahr sei grandios verlaufen. Die Kirche habe einen großen Anteil an dem großen Erfolg gehabt, dankte er den vielen Ehrenamtlichen. Das Jubiläum "50 Jahre Sankt Josef" sei würdig in den Ablauf eingebettet gewesen, sagte Birner. Er schätzte das harmonische Miteinander in allen Bereichen und sah die Kirche als wertvolle Stütze in den Bereichen Kindergärten, Schulen und Integrationsarbeit. "Unterstützen Sie uns weiter, helfen Sie bei Bildung und vermitteln Sie die christlichen Werte", bat Birner. Er zeigte sich beeindruckt von dem übergroßen sozialen Zusammenhalt der kirchlichen ehrenamtlichen Gruppen und Verbände. "Stadt und Kirche müssen auch künftig Hand in Hand gehen", war die Meinung Birners, der für die konstruktive Zusammenarbeit dankte.

Mit einem umfangreichen Bilderrückblick von Michael Hellmuth, der das ganze Jahr und die Jubiläumsveranstaltungen noch einmal aufleben ließ, endete der Empfang. Bei einer Brotzeit ergaben sich gute Gespräche und ein reger Gedankenaustausch.

Alle Veranstaltungen waren fruchtbringende Erlebnisse, weil sie unserem Glauben ein Gesicht gegeben haben, weil sie zu Herzen gegangen und Gemeinschaftsleistungen gewesen sind.Stadtpfarrer Stefan Wagner

Statistik 2017

Taufen: 45 Kinder; Erstkommunion: 44 Mädchen und Buben; Firmung: 93 Jugendliche; Eheschließungen: 10 Paare; Beerdigungen: 45 Frauen und Männer; Austritte: 22 Mitglieder. (pko)

Für Sie empfohlen

 

Aktuell und Wissenswert

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.