"Tag der offenen Tür" an der Realschule
Eintrittskarte in neue Schulwelt

Lehrerin Claudia Sommer (Fachschaft Biologie) erklärt den künftigen Realschülern das menschliche Skelett. Bilder: Josef Graf (2)

Die Viertklässler dürfen Realschulluft schnuppern. Kinder und Eltern nutzen den Tag der offenen Tür, um das pädagogische Angebot der Gregor-von-Scherr-Realschule kennenzulernen. Die Zugangskarte kommt aus dem 3D-Drucker.

Zahlreiche Interessenten nutzten die Gelegenheit, um Einblicke in das Leben der weiterführenden Schule zu bekommen. An der Eingangstür hießen Schulleiterin Diana Schmidberger und die Konrektoren Bernd Bischoff und Dr. Alois Spitzer die Buben und Mädchen aus den Grundschulen mit ihren Familien willkommen. Als "Eintrittskarte" erhielten sie den GVS-Taler, der aus dem hauseigenen 3D-Drucker stammt. Diese Währung durfte später gegen etwas Süßes eingetauscht werden.

Viele Aktivitäten

Die Kinder machten sich sogleich auf in die Klassenzimmer, um bei kleinen Aufgaben, die das Lehrerkollegium zusammen mit den Schülern betreute, Stempel zu sammeln. Wer davon eine bestimmte Anzahl vorweisen konnte, erhielt am Ende einen kleinen Preis. Die Aufgaben reichten vom Beschriften eines Skeletts bei der Fachschaft Biologie, über das Basteln von Lesezeichen und Sprachspiele der Fremdsprachen-Fachschaften, bis hin zur Kreativwerkstatt im Fach Kunst. Zum Experimentieren luden Chemie und Physik ein. Beeindruckt von den vielen Angeboten der neuen Schule, war die anfängliche Schüchternheit bei den Kindern bald wie weggeblasen.

Nachdem die Scherr-Realschule jüngst mit dem Titel "MINT-freundliche Schule/Digitale Schule" ausgezeichnet wurde, warteten auf die Kinder auch viele Aktivitäten auf dem Sektor der digitalen Technik. Die Fachschaft BwR (Betriebswirtschaftslehre/Rechnungswesen) zeigte Lern-Apps, in Mathematik wurden Lernvideos demonstriert und bei der Fachschaft MINT durften die Buben und Mädchen ihre technische Kreativität mit Lego und "GVS-Bots" - kleinen Minirobotern - unter Beweis stellen. Dieses Lernmittel soll Kinder dabei helfen, die Grundlagen von Kodierung und Programmierung auf spielerischem Weg zu lernen. Der kleine Roboter wird fachschaftsübergreifend eingesetzt.

Im virtuellen Raum

Außerdem war im "Aura-Raum" ein virtueller Rundgang möglich. Dort bekamen die Schüler, neben einer visuellen Darstellung, auch Informationen in Textform vermittelt. Mit Hilfe einer Handykamera und der entsprechenden App werden zu bestimmten, realen Gegenständen weitere Informationen wie Texte oder Videos im Handydisplay eingeblendet.

Bei der Infoveranstaltung für die Eltern in der Turnhalle erläuterte Schulleiterin Schmidberger das vielfältige und - laut einer Pressemitteilung - "in der Art einzigartige Angebot in der Oberpfalz", mit vier Zweigen, der Talentgruppe Werken, dem bilingualen Sachfachunterricht sowie der offenen Ganztagsschule. Weitere Auskünfte betrafen Zugangsvoraussetzungen, Wahlpflichtfächergruppen sowie die Busbeförderung.
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