08.03.2018 - 20:00 Uhr
Neunburg vorm Wald

Über 146 000 Euro hat der Orgelbauverein zusammengetragen Mit Einfallsreichtum fürs Orgel-Projekt

Über 14 000 Euro hat der Orgelbauverein vergangenes Jahr gesammelt. Um Geld für das neue Instrument zu erwirtschaften, mangelt es der Gruppierung nicht an Ideen. Heuer warten einige musikalische Höhepunkte.

von Autor AGRProfil

Rück- und Ausblick prägten die Jahreshauptversammlung des Orgelbauvereins Sankt Josef im Pfarrheim. Vorsitzende Marianne Deml erinnerte unter anderem an den Preisschafkopf, der in "Co-Produktion" mit der Kolpingsfamilie stattfand. Am Infostand bei der Schwarzachtalmesse hatte Walter von Wenz die Frage nach der Pfeifen-Anzahl der Kirchenorgel richtig beantwortet und eine Fahrt in den Landtag gewonnen. Küchl-Verkauf zur Allerweltskirchweih und der Verkauf von Johanniswein "zwischen den Jahren" ließen das Guthaben ebenfalls steigen. Abschließend bedankte sich Deml beim Frauenbund für die Spende von 1600 Euro aus dem Verkauf von Papiersternen sowie bei Marianne Klonner-Pirzl für die Schaufenster-Werbung.

Die Vorsitzende hofft darauf, dass das Spendenaufkommen in den nächsten drei Jahren einigermaßen konstant bleibt, um die finanzielle Grundlage für die neue Kirchenorgel zu schaffen. Von den Gesamtkosten von 600 000 Euro übernehme die Diözese 45 Prozent, 5 Prozent Zuschuss steuert die Stadt Neunburg bei. Die restliche Summe - rund 300 000 Euro - soll vom Orgelbauverein getragen werden. Laut dem Bericht von Kassier Rudolf Schmid verfügt der Orgelbauverein über einen Mitgliederstand von 67 Personen, neu eingetreten ist Michael Dorrer. Der Kassenstand betrug 146 911,90 Euro, das sei ein Plus gegenüber dem Vorjahr von 14 606,80 Euro.

Die Vorsitzende richtete den Blick auf geplante Veranstaltungen: Der Preisschafkopf ist für 16. März terminiert. Das Konzert mit Professor Norbert Düchtel und Paul Windschüttl am 15. April um 17 Uhr in der Pfarrkirche steht unter dem Thema "Frühling", Pfarrer Stefan Wagner spricht meditative Texte. Eine Verlosung wird für das Pfarrfest am 16. September organisiert. Das Renner-Ensemble tritt am 7. Oktober im Schlosssaal auf, beim Kirchweihfest eine Woche später werden zu allen Gottesdiensten Küchel verkauft. Zum Jahresabschluss am 26 und 27. Dezember gibt es wieder gesegneten Johanniswein. Für die Kirchenverwaltung bedankte sich Pfarrer Stefan Wagner bei den engagierten Mitgliedern des Orgelbauvereins, besonders bei seinem Vorgänger Karl-Dieter Schmidt, der den Verein ins Leben gerufen hatte.

Die Nachfrage, wieso der Verein über vergleichsweise wenig Mitglieder verfügt, wurde damit beantwortet, dass viele Spender von einer Mitgliedschaft absehen würden. Außerdem würden viele Geldgeber nicht öffentlich genannt weden wollen. Beim Orgelbauverein geht der Blick bereits in die Zukunft: In Zusammenarbeit mit der Städtischen Musikschule sollen Musiker gefunden werden, die zu verschiedenen Anlässen an der neuen Orgel spielen wollen.

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