Bei Nexans wird optimistisch nach 2017 geblickt
Vollbeschäftigung erwartet

Bürgermeister Martin Birner, Werksleiter Andreas Klaus (von rechts) und Geschäftsführer Wolfgang Placke (links) würdigten Peter Müller (Zweiter von links) und Johann Greßmann für ihre Treue zu Nexans. Bild: pko
Wirtschaft
Neunburg vorm Wald
09.12.2016
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Bei der Firma Nexans stehen die Mitarbeiter im Vordergrund. Das betonten Werksleiter Andreas Klaus und Geschäftsführer Wolfgang Placke bei der Weihnachtsfeier ganz deutlich. Künftig soll auch noch mehr auf die Gesundheit der Angestellten geachtet werden.

Neunburg-Penting. Die Mitarbeiter seien das höchste Gut der Firma und würden in die Entscheidungen miteinbezogen, führten die Führungskräfte bei der Feier im Gasthaus Irlbacher aus. Ein noch größeres Augenmerk werde künftig auf den Arbeitsschutz und auf die Prävention von Suchterkrankungen gelegt.

An diesem Abend standen die Jubilar-Ehrungen an erster Stelle. 1976 begann das Arbeitsverhältnis für Johann Greßmann in Prackendorf. Er wechselte später mit in das Werk nach Neunburg und erlebte bei Nexans 40 anstrengende und interessante Jahre mit vielen Wechseln. Die Chefs bedankten sich bei Greßmann für die lange Treue und das Engagement, des zuletzt in der Produktionsplanung tätigen Mitarbeiters.

Für 25 Jahre Firmenzugehörigkeit wurde Peter Müller ausgezeichnet, der vom Maschinenführer zunächst in die Produktion und dann zur Sparte Qualität wechselte. Seit zwei Jahren ist Müller Betriebsratsvorsitzender. "Wir sind Ihnen dankbar, dass Sie bei Nexans geblieben sind", sagte Klaus. Günther Salmen wird in einem anderen Rahmen für 25 Jahre Beschäftigungsdauer geehrt. Sekretärin Carola Käsbauer erhielt für die perfekte Planung der Weihnachtsfeier einen Blumenstrauß.

"Danke für das Geleistete im vergangenen Jahr", sagte Managing Director Placke zu allen anwesenden Mitarbeitern. Ein durchwachsenes Jahr liege hinter der Firma Nexans. Der Januar und Februar seien vernünftig verlaufen. Bis Mai seien Kapazitäten an die Auslastungsprobleme angepasst worden, und dann sei ein großer Auftrag aus Schweden kommen. Die schwächere Auslastung habe sich somit auf Oktober beschränkt, erklärte Placke. "Ich bin für 2017 optimistisch und denke, dass wir Vollbeschäftigung haben werden", blickte der Geschäftsführer voraus.

Für das Ja zum Standort Neunburg vorm Wald dankte Bürgermeister Martin Birner. Es sei schön, dass die Mitarbeiter zu ihrer Firma stünden und die Chefs "eine soziale Ader haben". Die Stadt brauche die Wirtschaft - "deshalb bin ich jedem dankbar, der bei uns arbeitet und sich weiterentwickelt", so Birner.

Mit der Musik vom "Duo Grenzfeuer" und einem Büfett aus der Irlbacher-Küche erlebten die Mitarbeiter einen angenehmen Abend.
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