11.07.2017 - 15:32 Uhr
Neunburg vorm WaldOberpfalz

Raiffeisenbank Schwandorf-Nittenau verabschiedet Direktor Maximilian Zepf 39 Jahre Banker mit Herzblut

"Nicht was jemand mit seiner Arbeit erwirbt, sondern was er dadurch wird, ist wichtig", betonte Vorstandsmitglied Thomas Stalla. Er bezog dieses Zitat auf Direktor Maximilian Zepf, der als Vollblut-Banker 39 Jahre bei der Genossenschaft tätig war und über zehn überregionale Ämter bekleidet hat.

Kreisverbandsvorsitzender Bernhard Werner, Betriebsratsvorsitzende Kathrin Kulzer sowie Vorstand Thomas Stalla (von links) sprachen Direktor Maximilian Zepf (Dritter von rechts) die besten Wünsche für seinen Ruhestand aus und dankten für seine Leistung. Der Vorsitzende des Aufsichtsrats Klaus Köhler und Vorstand Michael Köstler (von rechts) schlossen sich in ihren Worten an. Bilder: weu (2)
von Udo WeißProfil

Zur Verabschiedungsfeier von Direktor Maximilian Zepf von der Raiffeisenbank Schwandorf-Nittenau begrüßte Vorstandsmitglied Thomas Stalla neben Bürgermeister Martin Birner zahlreiche Bezirkspräsidenten, Regionaldirektoren, Vorstandsmitglieder und Direktoren des Kreisverbandes der Bank in der Schwarzachtalhalle. Auch den Vertretern der vielen Verbundpartner der Raiffeisenbank Schwandorf-Nittenau, den Mitarbeitern und ehemaligen Aufsichtsräten galt sein Willkommensgruß. Und natürlich Maximilian Zepf und seiner Gattin Brunhilde. In seiner Laudatio würdigte er Zepf mit den Attributen Ehrgeiz, Wortgewandtheit, starkes Engagement und Fingerspitzengefühl, die er mit Beispielen aus verschiedenen Blickwinkeln unterlegte.

Bilderbuchkarriere

Aufsichtsratsvorsitzender Klaus Köhler ließ den Werdegang von Zepf Revue passieren. Nach dem Studium der Betriebswirtschaftslehre an der Fachhochschule Regensburg wurde er Prüfer beim Bayerischen Raiffeisenverband. Nach der Tätigkeit als Revisionsassistent 1981 folgte die Ernennung zum Verbandsrevisor und 1989 die Beförderung zum Oberrevisor. 1991 wurde Zepf zum Bezirksanwalt des Bezirks Niederbayern/Oberpfalz befördert. In der "Bilderbuchlaufbahn" erfolgte bereits sechs Jahre später die Beförderung zum Bezirksdirektor.

Dann kam der Ruf zur Raiffeisenbank Schwandorf, die damals als Sanierungsbank galt. Zepf wollte sich dieser Herausforderung stellen, das Bundesaufsichtsamt für das Kreditwesen genehmigte ihn jedoch nicht als Vorstand. Diese Genehmigung erfolgte erst 24 Monate später, im Oktober 2002. Die Bilanz, die Zepfs Wirken hinterließ, ist beeindruckend, hob Köhler hervor. Die Bank wurde zum kerngesunden Unternehmen. Als Teamplayer habe Zepf immer seine Mannschaft mitgenommen und offene Türen und offene Ohren für jeden gehabt.

Auf das Vergangene blickte auch Betriebsratsvorsitzende Kathrin Kulzer zurück. Sie hob die ausgezeichnete Führungskompetenz des Chefs hervor und wünschte eine gute Zeit im Ruhestand mit den Hobbies und gutem Wein. Vorstandsmitglied Dr. Alexander Büchel vom Verband Bayern würdigte den fast 40-jährigen Dienst in der Genossenschaftsbank und die zwölfjährige ehrenamtliche Funktion als Präsident des Bezirks Oberpfalz mit 100 untergeordneten genossenschaftlichen Unternehmen. Für diese Lebensleistung überreichte er die Ehrennadel in Gold des deutschen Genossenschafts- und Raiffeisenverbandes.

Gesungener Rückblick

Das Schlusswort stand Maximilian Zepf zu. Mit Freude, aber auch Wehmut werde er in den Ruhestand gehen, sagte er. Er sei sehr zufrieden über das in harter Arbeit Erreichte. Dabei sei jedoch der Spaß nie zu kurz gekommen. Sein Dank galt allen Organisatoren der Feier. Er dankte auch Bürgermeister Birner für die unkonventionelle Entscheidung zum Bau der neuen Raiffeisenbank in Neunburg. Mit einem gesungenen Rückblick der Mitarbeiter, mit Bildern unterlegt, und einem Sketch über den nicht ganz ernst gemeinten Alltag in der Bank endete der Festakt. Anschließend spielte die Band "Tangerine" zum Tanz.

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.

Nachrichten per WhatsApp