Schwarzachtalmesse rollt für über 100 Aussteller den roten Teppich aus
Potenzial zum Abheben

Als Leistungsschau der Region ist die Schwarzachtalmesse gedacht. Heuer soll sie zum 1000-Jährigen der Stadt Neunburg noch etwas größer ausfallen als in den Vorjahren. Archivbild: Götz
Wirtschaft
Neunburg vorm Wald
20.04.2017
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Über 100 Firmen an einem Standort: Für ein Wochenende lässt sich das in Neunburg realisieren - bei der Schwarzachtalmesse. Am Sonntag können besonders Neugierige sogar in die Luft gehen.

Das 1000-Jährige der Pfalzgrafenstadt hat heuer viele Anbieter nach Neunburg gelockt. Und ganz besondere Attraktionen dürfen da nicht fehlen. Die spektakulärste Neuerung: Hubschrauberrundflüge. Ein Blick auf rund 4000 Quadratmeter Ausstellungsfläche im Umfeld der Schwarzachtalhalle ist da inklusive. In der Halle selbst finden Aussteller auf 650 Quadratmetern Platz. Für die beiden Messetage (Samstag und Sonntag, 22./23. April) werden rund 8000 Besucher erwartet, der Eintritt ist frei.

Entdeckungen inklusive


Die Organisatoren der Schwarzachtalmesse wollen vor allem eins: das Potenzial der regionalen Wirtschaft aufzeigen. "Aus der Region, für der Region" lautet das Motto, dem sich die Veranstalter mit Peter Scheitinger an der Spitze seit der ersten Messe im Jahr 1986 verpflichtet fühlen. Ob es um die neueste Methode der Kosmetikbranche zur Haarentfernung geht oder um technische Innovationen, die am anderen Ende der Welt Absatz finden, die Messe deckt ein breites Spektrum ab, das mancher in den Gewerbegebieten der Umgebung gar nicht vermuten würde.

Auto, Motorrad, Haustechnik, Pflegedienst, Landmaschinen, Elektrotechnik, aber auch Mode und Sportartikel sowie Freizeit und Tourismus gehören zu diesem Branchenmix, der sich für zwei Tage auf der zentralen Plattform in und neben der Stadthalle installiert. Auch 15 Kunsthandwerker gesellen sich zu den Gewerbetreibenden. Im benachbarten "Hirschenwirt" zeigen sie Werke aus Ton und Holz, bedruckte Textilien und Klöppelspitzen. In der Mitte des Freigeländes soll die Besucher ein "Marktplatz" zum Austausch oder Verschnaufen einladen. Geöffnet ist die Gewerbeschau an beiden Messetagen von 9 bis 18 Uhr.

"Rappelvoll"


Die Schirmherrschaft hat Otmar Zisler, Regionaldirektor für Süddeutschland bei Eon, übernommen. Als Ehrenschirmherr für die Gewerbeschau fungiert Bürgermeister Martin Birner, der sich schon im Vorfeld über das "rappelvolle" Messegelände bei dieser zwölften Auflage freute.

Längst geregelt ist angesichts des zu erwartenden Andrangs auch das Parken: Messebesucher können ihre Autos unter anderem im Neunburger Industriegebiet abstellen. Am Ausstellungssonntag bringt sie von dort ein Shuttle-Bus ins Zentrum - und natürlich auch zum Hubschrauber, der von 10 bis 17 Uhr den perfekten Überblick garantiert.

Programmpunkte von Parken bis FliegenAn beiden Ausstellungstagen (22./23. April) wartet die Messe mit zusätzlichen Attraktionen auf. Öffnungszeiten: 9 bis 18 Uhr. Es gibt Hüpfburg, Kinderkarussell, Festspiel-Szenen, Gewinnspiele, eine Panzerbesichtigung unter Regie der Bundeswehr sowie Auftritte des Ovigo-Ensembles, der Jacob-Weißbierkönigin und des Humoristen "Bäff".

Der Samstag (22. April) startet um 9.45 Uhr mit einem Standkonzert; 10 Uhr offizielle Eröffnung, 12 bis 17 Uhr Leistungsschau von Feuerwehr, THW und BRK, 13 bis 17 Uhr Kinderschminken "Frechdachs", 13 bis 17 Uhr Ponyreiten und Kutschfahrten, 16 Uhr Tanzeinlage des FC Neunburg, 14 bis 16 Uhr Ü-65-Kuchenparty.

Sonntag (23. April) 10 bis 17 Uhr Hubschrauber-Rundflug, 10 bis 17 Uhr Ponyreiten, 10 bis 17 Uhr Leistungsschau von Feuerwehr THW und BRK, 11 Uhr Hundeschule-Vorführung, ab 13 Uhr Shuttlebus zwischen den Parkmöglichkeiten am Industriegebiet und dem Messegelände, 13 bis 17 Uhr Kutschfahrten, 13 bis 17 Uhr Kinderschminken "Frechdachs", 16 Uhr Auftritt der Tanzgruppe des FC Neunburg. (bl)
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