Heimischen Wald entdecken

Einen informativen Nachmittag im Wald erlebten die Kinder im Ferienprogramm mit Wanderführer Ulrich Anders (hinten, Dritter von rechts) und Jugendbeauftragter Alexandra Mark-Sischka (rechts daneben). Bild: öt
Freizeit
Neusorg
25.08.2017
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Auf eine Entdeckungsreise durch den heimischen Wald durften die Kinder im Neusorger Ferienprogramm gehen. Jugendbeauftragte Alexandra Mark-Sischka und der Fichtelgebirgsverein hatten zum Thema Waldpädagogik mit Wanderführer Ulrich Anders eingeladen.

Gemeinsam mit ihren Müttern trafen sich die Kleinen an der Fichtelnaabtalschule. Zu Beginn durften sich die Teilnehmer künstlerisch betätigen. Dazu verteilte der Wanderführer Holzstäbchen, auf denen die Kids eine Art "Blätterschaschlik" anfertigen mussten. Alles, was auf dem Waldboden zu finden war, wurde auf die Stäbchen gesteckt. Unter einem Baum fanden die dekorativen Arbeiten einen Platz.

Spielerisch wurde den Kindern Wissenswertes über Bäume, deren Art und über Baumringe, an denen das Alter der Bäume abzulesen ist, nähergebracht. Dabei lernten sie auch die Tiere des Waldes kennen. Ulrich Anders hatte dazu an dem Rücken eines jeden eine Karte mit einem Waldbewohner angesteckt. Reihum durfte jeder das Tier, wie beispielsweise Wildschwein, Eule, Rothirsch oder Buntspecht erraten.

Bei einem Geschicklichkeitsspiel mit einer undurchsichtigen Plastikplane mussten die Beteiligten diese gemeinsam über einen rund fünf Meter entfernten Baumstumpf ablegen. In der zweiten Runde wurde mittig auf die Plane ein Glas gestellt und dieses zum Baumstumpf gebracht, ohne das es umfallen durfte. Gesteigert wurde das Ganze mit einem mit Flüssigkeit gefüllten Glas. Nach mehreren Versuchen und mit Teamwork und Konzentration gelang dies schließlich.

Abseits der Wege lud Anders zum Ende der Exkursion zu einer Spiegelwanderung ein. Dazu verteilte er Spiegelfliesen, die sich die Teilnehmer mit einer Hand unter die Nase halten mussten. Mit der anderen Hand hielten sie sich am Vordermann fest und der Wanderführer leitete die Gruppe langsam an. So konnten alle die Baumkronen in verschiedenen Höhen und die unterschiedlichen Grüntöne der Blätter und der Nadelgehölze intensiv bewundern.

Auf dem Rückweg wurde der Spiegel an die Stirn nach unten gehalten. Damit konnte genauso intensiv der Waldboden mit seinen Moosen erforscht werden. Zurück an der Fichtelnaabtalschule waren sich alle einig, dass diese Exkursion ein gelungener Nachmittag war.
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