22.10.2007 - 00:00 Uhr
NeusorgOberpfalz

Für die Neusorger Feuerwehr geht endlich ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung Spatenstich für Fahrzeughalle

Ein lang gehegter Wunsch der Feuerwehr geht in Erfüllung: Bürgermeister Günther König, Architekt Klaus Siegert, Baumeister Raimund Hofmann und Feuerwehrvorsitzender Oliver Becher nahmen den ersten Spatenstich für den Anbau einer Fahrzeughalle an das Gerätehaus vor.

von Autor ÖTProfil

Die neue Halle, die an die Ostfront des Floriansheims angegliedert wird, verfügt über zwei hintereinander liegende Fahrzeugstellplätze. Im vorderen Teil misst die Halle 7,34 Meter Breite bei einer Länge von 7,25 Meter, im hinteren Bereich, eingeschränkt durch den Standort des Schlauchtrockenturms, 6,17 Meter Breite und eine Länge von 4,86 Meter. Im Zusammenhang mit dem Anbau wird ein neues Dach auf das 1972 erbaute Gerätehaus aufgebracht.

Fünf dicke Ordner

Feuerwehrvorsitzender Oliver Becher, der die Gäste und Mitglieder zum Spatenstich willkommen hieß, erinnerte an die ersten Planungen für einen Anbau vor über 20 Jahren. Fünf dicke Ordner mit Planungsunterlagen und dem Briefwechsel mit der Gemeinde lagern in den Räumen des Gerätehauses, stellte er heraus.

Der Anbau der Fahrzeughalle verfolge keine utopischen Vorstellungen, sondern sei eine zweckmäßige Lösung mit zwei Stellplätzen.Für den Mut zur Verwirklichung des Vorhabens dankte Becher der Gemeinde. Erforderlich geworden sei der Anbau auch, weil die Unfallverhütungsvorschriften unter den gegebenen Zuständen nicht mehr eingehalten werden können. Nun sei auch die Wehr gefordert Eigenleistungen zu erbringen, um die Kosten für die Kommune auf ein erträgliches Maß zu senken.
Von einem erfreulichen Anlass sprach Bürgermeister Günther König. Er hob hervor, es sei wegen der ungeklärten Grundstücksfrage zu Verzögerungen bei dem Gerätehausanbau gekommen. Inzwischen habe die Gemeinde eine Fläche von über 6000 Quadratmeter angekauft.

Räume in der Grundschule

Ebenso mussten Prioritäten gesetzt werden, da vor wenigen Jahren die Beschaffung des Löschfahrzeugs LF 16 anstand. Etwas entspannt habe sich die Platznot der Brandschützer auch durch die Zurverfügungstellung von Räumlichkeiten in der angrenzenden ehemaligen Grundschule, erinnerte das Gemeindeoberhaupt. Dennoch nehme die Kommune nun den Anbau und die Sanierung des Gerätehauses mit Kosten von rund 120 000 Euro in Angriff.

König brachte die Hoffnung zum Ausdruck, der Anbau könne trotz der fortgeschrittenen Jahreszeit noch vor dem Wintereinbruch wetterfest gemacht werden. Er wünschte einen unfallfreien Baufortschritt. Zum Ende des Spatenstichs lud Feuerwehrvorsitzender Oliver Becher zu einem Umtrunk ins Floriansheim.

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