Gemeinderat Neusorg lehnt Trinkbrunnen einstimmig ab
Radler müssen sich andernorts erfrischen

Lokales
Neusorg
24.04.2013
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Die weiteren Gestaltungsvorschläge für den Bereich des Ausbaus des Kriegerdenkmals sowie der Informationstafeln im Zuge des Kreisstraßenausbaus in Neusorg waren Thema der jüngsten Gemeinderatsitzung.

Das Büro Kuchenreuther aus Marktredwitz hatte das Vertriebenendenkmal sowie den "Einsamen Soldat" aus Granit in die bestehende Anlage als Fotomontage in die Pläne integriert. Beides soll fortan rechts entlang der Mauer stehen. Einzige Anmerkung hierzu kam aus den Reihen der CSU-Fraktion: Man solle eventuell abklären, ob eine Abrundung der Treppenanlage im Bereich der Kurve möglich wäre, sie würde sich besser ins Bild setzen.

Gegen den Vorschlag eines Trinkbrunnens entschieden sich die Gemeinderäte einstimmig. Dieser auf einer Granitsäule thronende Wasserspeier würde neben den bereits zwei bestehenden Brunnen zu viel sein. Weitere Meinung war auch, die hygienischen Voraussetzungen für so eine Anlage seien schwierig, und vor allem wurde hier auch der Preis von rund 3200 Euro in Frage gestellt. Andere wiederum dachten an die Radfahrer, die hier durch das erschlossene Wegenetz sich erfrischen könnten, jedoch wurde letztendlich einstimmig gegen die Trinkwasserstelle entschieden.
Den Informationsstand im Bereich der Bushaltstelle jedoch werde man weiter verfolgen. Hier soll für insgesamt 16 Vereine die Möglichkeit geschaffen werden, mit entsprechenden Schaukästen ihre Veranstaltungen in der Größe bis DIN A 2 zu veröffentlichen.

Etwas schmerzhaft sei jedoch der Preis, der zwar förderfähig sei, aber dennoch mit 10 000 Euro voraussichtlich zu Buche schlagen wird. Auch eine Alternative zur Metallkonstruktion mit Holz wird nicht wesentlich kostendämpfend. Es bleibt abzuwarten, ob in Folge der Ausschreibung eventuelle günstigere Angebote eingehen.

Im Sinne einer das Ortsbild aufwertenden Maßnahme und wegen der Notwendigkeit, wilden Plakatanschlägen vor allem unweit der Dorfmitte in Jahnstraße ein Herr zu werden, wurde der Infostand einstimmig befürwortet.
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