11.03.2018 - 20:00 Uhr
Neusorg

Aus dem Bau- und Umweltausschuss Neusorg Vorfahrt für Steinwaldstraße

Der Bau- und Umweltausschuss befasste sich mit Straßensanierungsprojekten sowie dem Bauhof. Es ging um die Verkehrsregelung an der Einmündung der Industriestraße in die Steinwaldstraße, die Bahnhof- und die Bergstraße sowie den Sozialraum im Bauhof.

Die Mitglieder des Bau- und Umweltausschuss Neusorg haben sich vor Ort ein Bild über die Verkehrssituation an der Einmündung der Industriestraße in die Steinwaldstraße gemacht. Eine Änderung der Vorfahrtregelung wurde beschlossen.
von Autor KKLProfil

( kkl) Um sich jeweils vor Ort ein Bild zu machen, haben sich Bürgermeister Peter König, Gerhard Fröhlich, Josef Hösl, Dieter König, Hans Englmann, Richard Stock sowie als Schriftführer Michael Balzer am Rathaus zu vier Ortsterminen begrüßt.

Für die Verkehrsregelung der Einmündung Industriestraße/Steinwaldstraße sei der Bau- und Umweltausschuss der Gemeinde zuständig, teilte Bürgermeister Peter König seinen Kollegen mit. Zur Historie berichtete er, dass die Steinwaldstraße früher vorfahrtsberechtigt gewesen sei. Nach der Ansiedlung der Tankstelle Daubner und auch einem vermehrten Lkw-Verkehr in die Industriestraße habe es im Winter Probleme beim Anfahren der Fahrzeuge im Kreuzungsbereich gegeben.

Die Industriestraße wurde inzwischen saniert und der Schwerlastverkehr über Stöcken hinaus geleitet. Bürgermeister Peter König gab dem Gremium zur Diskussion, dass die Fahrzeuge sehr weit in die Kreuzung einfahren müssten um diese einsehen zu können. Die Mitglieder kamen einstimmig zum Entschluss, die derzeitige Regelung zu ändern. Die Steinwaldstraße erhält Vorfahrt. Auch soll durch eine Beschilderung auf die geänderte Vorfahrt hingewiesen werden und eine Haltelinie im Einmündungsbereich in die Steinwaldstraße gezogen werden. In der Bergstraße im Einmündungsbereich zur Forststraße wurde die Behebung des Schadens an der Schwerlastrinne diskutiert. Hier beschloss das Gremium, das defekte Gitter der Wasserrinne zu ersetzen, falls die Rinne noch intakt sei. Der abgesunkene Straßenbelag solle dann entsprechend angepasst werden.

In der Bahnhofstraße ist Bürgermeister König bereits aufgefallen, dass in der vom Schwerlastverkehr zum Raiffeisen-Markt belasteten Teerdecke im Bereich des Raiffeisen-Lagerhauses Risse entstanden sind. Der Ausschuss entschieden sich, die Absenkung der Straße auf der Höhe des Lagerhauses in diesem Jahr nur provisorisch auszubessern. Im Zuge der Sanierung der Außenanlagen des Bahnhofsgebäudes im Jahr 2019 soll dann dieses Teilstück von rund 80 Quadratmetern mit saniert werden.

Zum letzten Ortstermin empfingen die Herren König und Müller, Mitarbeiter des Bauhofs Neusorg, das Gremium zur Besichtigung des Sozialraums im Bauhof. Ein zusammengewürfeltes Equipment, meist vom Sperrmüll, sei in den Räumen aufgestellt worden, so Bürgermeister König. Die Aufgaben des Bauhofpersonals seien zwar überwiegend in der Natur, aber für Besprechungen, Stundenzettel schreiben, Brotzeit und Weiteres sei der Raum keine besondere Herberge.

Die Bauhofbediensteten wünschen sich einen Wanddurchbruch zum Nebenraum, um einen Schreibtisch und Regale unterbringen zu können sowie eine kleine Küchenzeile und einen Pellet-Ofen anstatt der momentanen Stromheizung. Auch im WC wäre eine Renovierung wünschenswert. Das meiste der Bauarbeiten würden die Mitarbeiter des Bauhofs als Eigenleistung erledigen können.

Bürgermeister König regte an, auch in Richtung Digitalisierung, an die nächsten 15 Jahre, zu denken. Es bestünde die Möglichkeit, den Telefonanschluss in den Bauhofraum umzulegen. Das Gremium stellte einhellig fest, der Sozialraum hat abgewirtschaftet.

"Die Räume schreien nach einer Sanierung", sagte Dieter König in der anschließenden Sitzung im Rathaussaal. Dem Gemeinderat Neusorg empfiehlt die Sanierung des Sozialraums nach den vom Bauhofpersonal veranschlagten Kosten von rund 6000 Euro.

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