14.12.2017 - 20:10 Uhr
NeusorgOberpfalz

Aus dem Gemeinderat Neusorg Bürgermeister Peter König stellt wiederum eine Lokomotive auf das Gleis, dass sie Schwung aufnehmen kann

Bürgermeister Peter König und der Gemeinderat haben in der Dezembersitzung die Modernisierung des Kolpingheims Riglasreuth befürwortet. Das Amt für ländliche Entwicklung (ALE) stellte der Kommune im Zuge der "Förderoffensive Nordostbayern" eine Förderung von 90 Prozent auf die zuwendungsfähigen Kosten in Aussicht. Die Kostenschätzung beläuft sich derzeit auf 265 000 Euro.

von Autor KKLProfil

Laut Bürgermeister König würden der Gemeinde Neusorg durch eine Umsetzung der Maßnahme mit der Refinanzierung des Eigenanteils über die Katholische Kirchenstiftung Pullenreuth keine Kosten entstehen. Pfarrer Dr. Dr. Josef Waleszuk zeige sich sehr kooperativ und das Vorgehen sei mit der Kolpingfamilie Riglasreuth abgestimmt.

Das Kolpingheim Riglasreuth sei, laut Information von Architekt Gerald Braun, nach dem Zweiten Weltkrieg erbaut und Anfang der 70er Jahre erweitert worden. Das Gebäude bedürfe einer grundlegenden Sanierung. Die Bausubstanz habe an einigen Stellen Schäden.

Braun stellte dem Gremium einen Vorentwurf seines Sanierungskonzepts für Maßnahmen vor, die aufgrund vorhandener Schäden und Missstände unvermeidlich seien um die Gebäudesubstanz erhalten und verbessern zu können. Ziel sei, das Gebäude so aufzuwerten, dass es eine Bereicherung für den Ort sei und von vielen Leuten genutzt werden könne.

Das Sanierungskonzept von Gerald Braun sieht im Wesentlichen die Beseitigung von Baumängeln und Schäden an der Bausubstanz, insbesondere der Kelleraußenwände, vor. Neu geschaffen werden sollen ein barrierefreier Zugang und WC. Die Sanitärräume sollen neu gestaltet, die alten Fenster und die Öl-Zentralheizung ausgetauscht werden. Eine energetische Verbesserung der Gebäudehülle soll durch das Aufbringen einer Wärmedämmung erreicht werden. Weiter vorgesehen sind der Austausch und die Optimierung der haustechnischen Anlagen sowie eine optische Aufwertung der inneren Bausubstanz.

Die geschätzten Kosten im Detail: Erschließung 5500 Euro, Bauwerk 114 500 Euro, technische Gebäudeausstattung 50000 Euro, Außenanlagen 22500 Euro, Ausstattung 2000 Euro und Baunebenkosten 20000 Euro.

Bürgermeister Peter König dankte Gerald Braun für die umfangreiche Ausarbeitung des Sanierungskonzepts. Die Fraktionsvorsitzenden stimmten zu und sahen den Beschluss als einen Einstieg in eine gute Maßnahme.

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