14.12.2017 - 20:10 Uhr
NeusorgOberpfalz

Gemeinderat Neusorg Gemeinde Neusorg und Katholische Kirchenstiftung vereinbaren die Generalsanierung des Kindergarten St. Josef

Bürgermeister Peter König und die Mitglieder des Gemeinderats beschäftigen sich schon seit geraumer Zeit mit dem Kindergarten St. Josef in Neusorg. Nun wird die Sanierung auf den Weg gebracht.

von Autor KKLProfil

In der letzten Arbeitssitzung des Jahres galt es, eine vertragliche Regelung zwischen der Katholischen Pfarrkirchenstiftung "Patrona Bavariae", vertreten durch die Katholische Kirchenverwaltung, und der Gemeinde Neusorg anlässlich der geplanten Generalsanierung des dreigruppigen Kindergartens im Kinderhaus St. Josef auf den Weg zu bringen. "Für so eine Maßnahme, wenn sie denn gut bezuschusst werden soll, dauert es eine geraume Zeit", begann Bürgermeister Peter König und zeigte die Finanzierungsmöglichkeiten auf. Es gelte aktuell Gesamtkosten von 332 666 Euro, davon zuwendungsfähig 288 859 Euro, aufzuteilen zwischen der Gemeinde und der Kirche. Im Haushaltsplan seien laut Bürgermeister Peter König bereits 450 000 Euro eingerechnet worden.

Das Gremium entschied sich für die Variante, dass die Kosten mit 84 Prozent von der Gemeinde und zu 16 Prozent von der Kirche getragen werden sollen. Aufgrund der Situation, dass der Gemeinde Neusorg eine hohe Förderung mit einem Satz von 82,3 Prozent zugesagt wurde, schmelzen so die Eigenbeteiligungen für beide Beteiligten bei der Aufteilung 84 zu 16 im Vergleich zur alten Lösung mit zwei Drittel Gemeinde zu einem Drittel Kirche. Die Gemeinde Neusorg hat somit einen Eigenanteil von 42947 Euro und die Katholische Kirchenstiftung Neusorg aufgrund eines Zuschusses der Diözese null Euro zu tragen.

Aufgrund der Vereinbarung darf die Katholische Kirchenstiftung die nicht zuwendungsfähigen Kosten in Höhe von 43 807 Euro tragen. Nach erfolgter Unterzeichnung wird die Vereinbarung zum 1. Januar 2018 in Kraft treten.

Die Fraktionsvorsitzenden sehen die mit der Katholischen Kirchenstiftung gefundenen Aufteilung als optimal an, haben sich jedoch zum Ziel gesetzt, einer eventuellen Kostensteigerung gegenzusteuern.

Nachrichten per WhatsApp und Facebook Messenger

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.