Verbinundsstraße Neusorg-Stöcken frei
Gemeinde rückt zusammen

Die Gemeindeverbindungsstraße ist für den Verkehr freigegeben. Gerhard Fröhlich (von links), Gemeinderat Dieter König, Bürgermeister Peter König, zweiter Bürgermeister Dr. Günther Fütterer, Gemeinderat Karl Lenhard und Egid Schreyer. Bild: bkr
Politik
Neusorg
04.12.2016
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Was lange währt ... 15 Jahre hat es von der Idee bis zur Freigabe der Straße von Stöcken nach Neusorg gedauert. Ein Grund zu feiern.

Das Band ist zerschnitten, der Weg ist frei. Am Freitag wurde die Gemeindeverbindungsstraße von Stöcken zum Gewerbegebiet "Am Steinbuch" offiziell freigegeben, mehrere Ortsteile dadurch verbunden, so ein zufriedener Bürgermeister Peter König.

Ein Plan aus dem Jahr 2001 wurde mit dem symbolischen Scherenschnitt Realität. Die Freude teilte das Gemeindeoberhaupt bei strahlendem Sonnenschein mit den Gästen. Dabei waren das planende Büro Gerhard Fröhlich, die Baufirma, vertreten durch Egid Schreyer, die Sprecher der Gemeinderatsfraktionen, Bauamtsleiter Achim Scherm, Geschäftsstellenleiter Stefan Roth und sein Vorgänger Gerhard Kormann, Ehrenbürger und Altbürgermeister Günther König sowie die Grundstücksnachbarn und die ehemaligen Grundstückseigentümer. Dank galt Polizeihauptmeister Carsten Landgraf für die verkehrsrechtliche Beratung.

Der Spatenstich für den Neubau erfolgte am 1. Juli, erinnerte Bürgermeister König. Mehrere Ortsteile seien nun besser mit dem Hauptort verbunden. Für Stöcken gehört "die Zeit des Schlaglochausweichens" der Vergangenheit an. Ebenso gehe die Verkehrsbelastung für Neusorg zurück. Die südlichen Ortsteile von Riglasreuth und Weihermühle rücken näher an den Hauptort heran, so die Aussage des Gemeindeoberhauptes.

Ausschlaggebend für die neue Verkehrsführung war die Zusage der Regierung der Oberpfalz vom Juni 2015. Sie stellte Fördermittel von 90 Prozent in Aussicht. Die geplanten Gesamtkosten einschließlich Grunderwerb und Baunebenkosten bezifferte Peter König auf 589 000 Euro. Diese werden laut Gerhard Fröhlich aber wohl etwa unterschritten.

Aus den Kosten leiten sich Fördermittel von 468 000 Euro ab, 303 000 Euro sollen als erste Rate demnächst eingehen. Den Hauptgrund für die erfolgreiche Baumaßnahme sah Peter König im Zusammenwirken vieler Händen und Köpfen. 705 Meter lang und 5,50 Meter breit ist die neue Straße, so Gerhard Fröhlich vom gleichnamigen Ingenieurbüro. Zur Tankstelle Daubner sanierten die Arbeiter 108 und in Wernersreuth 50 Meter Straßendecke. Gleichzeitig verlegt sie 850 Meter Leerrohre für Glasfaserkabel für schnelles Internet. Auf 3900 Quadratmeter summieren sich die Asphalt-Trag- und Deckschichten, 3400 Kubikmeter Erdarbeiten und 2900 Kubikmeter Frostschutzschichten enthalten die Leistungen. Ebenso 1450 Quadratmeter Bankette und 710 Meter Sickerleitungen.

Ein Dank von Gerhard Fröhlich galt der Baufirma Schreyer aus Ebnath. Sie stellte die Gemeindeverbindungsstraße termingerecht fertig und Gerhard Fröhlich sah sich an sein Versprechen gebunden, in diesem Falle alle zu einem Imbiss in die Gaststätte Dumler einzuladen.
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