05.06.2017 - 20:00 Uhr
Neustadt am KulmOberpfalz

Förderverein setzt auf verstärkte Kooperation Kulm und Kloster

Der Förderverein "Rauher Kulm" wird weitere drei Jahre von Käthe Pühl geführt. Die gut besuchte, harmonischen Hauptversammlung bestätigte den gesamten Vorstand. Pühl hatte zuvor die vielseitigen Aktivitäten des Vereins vorgestellt.

Der bewährte Vorstand macht weiter (von links): Carla Knoben, Helmut Schäffler, Wolfgang Haberberger, Käthe Pühl, Rudi Lang, Manfred Gebhardt und Peter Porsch. Bild: ww
von Werner WalterProfil

Pühl teilte ihren Rechenschaftsbericht in zwei Gesichtspunkte: Angebote mit Innen- und solche mit Außenwirkung. Bei letzterer gehe es vor allem um Werbung für Stadt und Kulm. Pühl verwies besonders auf die Archäologie. Dr. Hans Losert war mit seinen Studenten im August 2016 zum 13. Mal am Kulm. Der Förderverein habe die Aktion in mehrfacher Hinsicht unterstützt und bot Kindern und Erwachsenen die Chance, sich an der Grabung zu beteiligen. Der Zuspruch sei so groß gewesen, dass ein weiterer Termin angeboten wurde.

Tradition hat auch der Losert-Vortrag im Frühjahr. Erstmals stellte der Wissenschaftler die jüngsten Grabungsergebnisse in Speinshart vor. "Der Förderverein konnte im Kloster einen neuen Interessentenkreis ansprechen", freute sich Pühl. Seit Oktober sei die Ausstellung im Rathaus aktualisiert und zeige nun auch Funde der Gräberfelder Mockersdorf und Barbaraberg. Pühl berichtete von wachsendem überörtlichen Interesse - auch bei der Zusammenarbeit mit dem Geopark. Die Ausstellung sei nicht Sache des Fördervereins, aber er unterstütze die Stadt so gut er kann. Pühl dankte dem Heimatkundlichen Arbeitskreis Kemnath für eine Spende für die Ausstellung.

Der Verein setzte verstärkt auf Zusammenarbeit mit dem Kloster Speinshart. Die Begegnungsstätte bewerbe die Ausstellung in Neustadt. Bei der Klosternacht am 23. Juni dürfe der Verein einen Stand betreiben, dafür wirbt er künftig bei der Weidenberger Kellernacht mit für Speinshart. Seit zwei Jahren ist der Förderverein dort mit einem Infostand vertreten. Pühl erwähnte auch die guten Kontakte zum Archäologischen Stammtisch.

An internen Veranstaltungen nannte Pühl eine Wanderung durchs Waldnaabtal mit Besichtigung der Burg Falkenberg. Die Bildungsreise führte nach Pilsen, das eine tolle Altstadt und gutes Bier bot. Im Januar gab es einen Bierabend, der mehr Zuspruch verdient gehabt hätte. Weil es allen Gästen gut gefallen hat, wird er sicher wiederholt - eventuell als Weinabend. Zu den Wanderwegen informierte Pühl, dass Routen und Markierungen noch provisorisch seien. Sie dankte Helmut Schäffler, der neben der Kulmkasse auch die Wanderwege betreue.

Der Verein habe 164 Mitglieder. Dank galt Hermann Leiter, Carla Knoben, Georg Miedel, Rudi Lang, Helmut Schäffler, Peter Porsch und Manfred Gebhardt, die sich besonders engagieren. Dank galt auch ihrem Stellvertreter, Bürgermeister Wolfgang Haberberger. Dieser dankte Käthe Pühl für ihr Engagement.

Kassenwart Manfred Gebhardt legte einen positiven Bericht vor, den die Prüfer Alfons Foitzik und Hermann Preißinger bestätigten. Gut vorbereitet und deshalb sehr flott gingen die Neuwahlen über die Bühne (Hintergrund). Zum Schluss übermittelte Käthe Pühl Grüße aus Berlin. Hans-Jürgen Stöbener ist sonst Stammgast der Versammlungen, diesmal war er beruflich verhindert. Im Anschluss berichteten Werner Ohla und Georg Miedel über die Geschichte Filchendorfs. Ein Vortrag zur Dorfgeschichte ab 1945 soll folgen.

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