Älteste Neustädterin Johanna Baumann gestorben
Beinahe so alt wie der Kulm

Im Alter von 101 Jahren ist Johanna Baumann, ein Neustädter Urgestein und ehemalige Gast- und Landwirtin, verstorben. Bild: ww
Lokales
Neustadt am Kulm
23.08.2014
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Am Mittwochmittag ist die älteste Neustädterin Johanna Baumann gestorben. Die Gast- und Landwirtin wurde 101 Jahre alt. Zuletzt lebte sie im Seniorenheim in Eschenbach. Dort ist sie friedlich eingeschlafen.

Die Verstorbene war ein Urgestein der Kulmstadt. Noch im hohen Alter hatte sie ihren Haushalt selbst versehen und für Sohn Manfred und dessen Frau Ingrid, die berufstätig sind, gekocht. Auch die Gartenarbeit hat sie mit weit über 90 Jahren noch selbst erledigt. Sogar die "Spreißel" zum Anschüren des Kachelofens haute sie bis ins hohe Alter. Bis vor fünf Jahren hatte sie sogar noch im Winter zur Schneeschaufel gegriffen.

Vor drei Jahren, im Alter von 98 Jahren, zog sie dann ins Seniorenheim nach Eschenbach. Bis zu ihrem 100 Geburtstag behielt sie auch dort viel Selbstständigkeit.

1940 hatte sie ihren Ehemann Georg Baumann geheiratet, der im Jahre 1986 verstarb. Zeit ihres Lebens hat die Verstorbene in ihrer kleinen Landwirtschaft gearbeitet und mit ihrem Ehemann Georg eine Gastwirtschaft betrieben. Ehemann Georg war Mitglied bei den "Flotten Fünf", der weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannten Blaskapelle. Auf seiner Tuba hat der "Baumanns Gurch" oft für seine Gäste aufgespielt. Fleiß und Ehrlichkeit waren Tugenden, die die "Baumanns-Wirtin" beliebt gemacht haben.

Johanna Baumann war nicht nur die älteste Kulmstädterin, sie war auch die erste, die 100 Jahre wurde. Um die Mutter trauern Sohn Manfred mit Ehefrau Ingrid. Die Urnenbeisetzung ist am Freitag, 29. August, um 14.30 Uhr am Friedhof geplant. Anschließend Trauergottesdienst.
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