Baugebiet bei Mockersdorf
Kulmblick bleibt

Zügig voran gehen die Arbeiten am neuen Baugebiet "Kulmblick" in Mockersdorf. Die Straßenführung ist bereits zu erkennen. Bild: ow
Politik
Neustadt am Kulm
18.05.2017
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Im neuen Baugebiet bei Mockersdorf werden die Straßen gebaut. Die künftige Anschrift steht nach der Sitzung des Stadtrats fest, und auch der Quadratmeterpreis lässt sich nun recht genau benennen.

Das neue Baugebiet bei Mockersdorf wird seinen Namen "Kulmblick" behalten. Die Stadträte diskutierten zudem die Namen der im Bau befindlichen neuen Straßen. Während Walter Schindler und Käthe Pühl dafür plädierten, alte Flurnamen zu beleben, unterstützte Hermann Preißinger den Vorschlag von Bürgermeister Wolfgang Haberberger, den Namen "Kulmblick" für das gesamte Baugebiet zu verwenden. Dies wurde bei vier Gegenstimmen angenommen.

Haberberger informierte, dass die Arbeit zügig voran geht. Bislang sind 1000 Kubikmeter Humus angefallen, die die Stadt zum Kauf anbietet. Inzwischen liege auch die Freigabe der Archäologen vor, die den Bau für einige Tage wegen der Nähe zum Mockersdorfer Gräberfeld begleiteteten. Neue Fundstücke haben sie nicht entdeckt.

Besonders freut sich Haberberger über den Quadratmeterpreis: Mit 31 Euro könne die Stadt das Bauland sehr günstig, aber auch kostendeckend verkaufen. An Herstellungsbeiträgen für Kanal- und Wasseranschluss kommen sieben bis zehn Euro hinzu, je nach Grundstücks- und Hausgröße. Die genauen Beträge können nach den jeweiligen Satzungen ermittelt werden. Diese sind auf der Webseite der Stadt veröffentlicht. Für die Grundstücke besteht Bauzwang: Innerhalb von fünf Jahren muss der Rohbau fertig sein.

StadtratssplitterEiner Nutzungsänderung für eine Garagenhalle auf dem Grundstück Mockersdorf 20 stimmte der Stadtrat einstimmig zu.

Kaum Mängel waren bei der Prüfung der Jahresrechnung 2015 angefallen, berichtete Renate Fraunholz, die Vorsitzende des Rechnungsprüfungsausschusses. Das Gremium segnete die Rechnung einstimmig ab. Heiß diskutiert wird die Lage neuer Stromautobahnen . An einem Plan zeigte Bürgermeister Wolfgang Haberberger auf, dass Neustadt am Kulm nicht tangiert wird. Die Haupttrasse liegt im Landkreis-Osten. Allerdings gibt es eine Alternative bei Kastl. Der Rat befürwortete den Vorschlag des Bürgermeisters und stimmte nur für die Trasse im Osten. Der Bürgermeister berichtete des Weiteren, dass in der jüngsten Stadtratssitzung der Planungsauftrag für den Regenwasserkanal Marktplatz an das Ingenieurbüro Schultes aus Grafenwöhr vergeben worden ist.

Eine gute Nachricht gibt es für die Filchendorfer Wehr . Der Stadtrat beschloss einstimmig, die 57 Jahre alte Tragkraftspritze zu ersetzen. Zu den 12 000 Euro Kosten zahlt die Regierung der Oberpfalz 4700 Euro Zuschuss. (ow)
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