CSU-Bürgerstammtisch
Maschinen, Marktplatz, Mockersdorf

Zum Bürgerstammtisch des CSU-Ortsverbands kamen viele Bürger ins Gasthaus Schindler. Bild: alr
Politik
Neustadt am Kulm
05.12.2016
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Die Kulmstädter beschäftigen viele Themen. Das wurde beim Bürgerstammtisch der CSU deutlich. Ein Punkt bewegt die Bewohner aber besonders.

Neustadt/Kulm. Der CSU-Ortsverband hatte zum Bürgerstammtisch mit Landrat Andres Meier geladen. Die Gaststätte Schindler war fast komplett besetzt. Ortsverbandsvorsitzender und zweiter Bürgermeister Karlheinz Schultes informierte über aktuelle Themen aus der Stadtratsarbeit. "Für das bald neu entstehende Baugebiet bei Mockersdorf gibt es zahlreiche Anfragen", wusste er. Man erhofft sich damit ein Signal gegen den demografischen Wandel. Ein neues Kommunalfahrzeug sei bestellt. Angeschafft und bereits im Einsatz sei das Multifunktionsfahrzeug.

"Die Dorferneuerung in Filchendorf ist nahezu abgeschlossen", berichtete der Ortsvorsitzende, "ebenso die Ausschreibungen für das 'Haus am Kulm'." Man hoffe auf einen baldigen Baubeginn. Auch der Breitbandausbau hat den Stadtrat beschäftigt, der Auftrag sei vergeben. Viele Themen würden in den Stadtratssitzungen bis tief in die Nacht diskutiert, wichtige Schritte in die Zukunft eingeschlagen. Hauptthema ist und bleibt der Umbau und die Sanierung des Marktplatzes.

Dazu erklärte Landrat Andreas Meier, dass der Landkreis bezüglich der Kreisstraße "mit im Boot" sei, nicht aber bei den Umbau- und Sanierungsarbeiten. Der Landkreis möchte eine Umgehungsstraße bauen, dafür seien bereits Haushaltsmittel veranschlagt. Bürgermeister Haberberger informierte in diesem Zusammenhang, dass die Stadt aktuell eine genaue Kostengegenüberstellung erarbeiten lässt. Aus der werde klar hervorgehen, dass bei einer "bloßen" Sanierung des Marktplatzes beziehungsweise beim Verbleib des Straßenverlaufs auf die Anwohner höhere Kosten zukommen. Noch heuer werde der Zuwendungsantrag gestellt, da sonst die Fördermittel anderweitig vergeben werden.

Eine Verbesserung am Marktplatz ist Bedingung für entsprechend hohe Fördergelder. Die Maßnahme wird sowohl von der Regierung der Oberpfalz als auch von der Denkmalschutzbehörde befürwortet. Das wurde Haberberger und Schultes in München mitgeteilt.

Landrat Meier informierte über die aktuelle Situation in Sachen Notarztstandort in Eschenbach. "Tatsache ist, dass die Ausfallzeiten bei der Versorgung über den Notarztstandort Eschenbach bei unter einem Prozent liegen." In Sachen "Haus am Kulm" warb der Landrat um Verständnis für die Genehmigungsregularien, diese müssten einfach durchlaufen werden, gleiches gelte für die Erdaushubdeponie. Eine rege aber harmonische Diskussion schloss sich an.
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