Jagdgenossenschaften und Stadt Neustadt wollen Wege sanieren
Erst Plan, dann Geld

Politik
Neustadt am Kulm
23.03.2018
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Die Jagdgenossenschaften Filchendorf, Mockerdorf sowie Neustadt am Kulm Jagdbogen I und II haben beschlossen, Geld für die Sanierung von Wald- und Feldwegen zur Verfügung zu stellen. Die Stadt Neustadt am Kulm soll sie dabei unterstützen.

Bürgermeister Wolfgang Haberberger berichtete, dass die Jagdgenossenschaften Filchendorf und Mockersdorf jeweils bis zu 1500 Euro zur Verfügung stellen und eine Bezuschussung seitens der Kommune von jeweils bis zu 1500 Euro beantragen. Die Jagdgenossenschaft Neustadt am Kulm stellt demnach 3000 Euro zur Verfügung und stellt einen Antrag auf eine Bezuschussung von 3000 Euro durch die Stadt. Haberberger berichtete, dass die Stadt bis dato immer diesen Anträgen entsprochen habe. Abgerechnet worden sei dann über vorgelegte Belege.

In der Diskussion wurde von Hermann Preißinger (CSU/ÜW) aufgeworfen, dass man auf das Schreiben der Jagdgenossenschaften alleine nicht reagieren solle. Vielmehr sei es nötig, wie das Gremium schon einmal formuliert habe, dass eine gewisse Prioritätenliste aufgestellt werde und die geplanten Wege in einer Karte eingezeichnet werden. Reiner Kopp (SPD) schloss sich dieser Ansicht an. Emil Bauer (FWG Filchendorf) plädierte, dass die Genossenschaften gleich behandelt werden sollten unter dem Aspekt des Einsatzes des Bauhofes der Kommune. Helmut Schäffler (BL-NBZ) regte an, dass sich das Gremium zeitnah auch mit dem Zustand des geteerten Wegenetzes insgesamt befassen müsse. Das Gremium kam schließlich - bei Gegenstimme von Reiner Kopp - darüber ein, den Anträgen der Jagdgenossenschaft vorbehaltlich der Vorlage eines entsprechend gekennzeichneten Plans bis zur nächsten Sitzung zuzustimmen.

Nichts gegen Ferienhäuser

Grünes Licht gab der Stadtrat für den Antrag von Stefan Ziegler aus Lämmershof zum Bau von zwei Holz-Ferienhäusern. Errichtet werden sollen die Gebäude an einer Stelle, wo noch ein Stadel abgerissen werden muss. Bürgermeister Haberberger betonte, dass von Seiten der Kommune dem Vorhaben nichts im Wege stehe. Die Prüfung und Bewertung, ob es sich um ein Projekt im Außenbereich handle, müsse das Landratsamt vornehmen.

Aus der vergangenen nichtöffentlichen Sitzung berichtete Bürgermeister Haberberger darüber, dass die Stadt einen dritten Bauarbeiter auf zwei Jahre befristet einstellen werde. Die Bewerbungsfrist läuft noch bis 26. März. Haberberger informierte außerdem über die Versammlung des Bayerischen Gemeindetags der Landkreise Tirschenreuth und Neustadt. Einstimmig wurden dort zwei Resolutionen zu den Themen Erdaushubdeponien und Flächenverbrauch beschlossen.
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