Chor aus Neustadt am Kulm kommt gut an
Auftritte in Serie

Keine großen Veränderungen brachten die Vorstandswahlen beim evangelischen Posaunenchor. Pfarrer Hartmut Klausfelder (Dritter von rechts) und Bürgermeister Wolfgang Haberberger (links) gratulierten vor allem Chorobmann Martin Kreuzer (Fünfter von links). Geleitet wird der Chor weiterhin von Karin Müller-Bayer (Zweite von links). Ihr Vertreter ist Manfred Baumann (rechts). Bild: ww
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Neustadt am Kulm
10.01.2018
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Chorleiterin Karin Müller-Bayer freut sich bei der Jahreshauptversammlung des evangelischen Posaunenchores: Die öffentlichen Auftritte finden stets guten Anklang. Ein Erfolg war bei der Feier zum Reformationsfest zu verzeichnen, als der Chor an einem Tag gleich mehrere Auftritte absolvierte.

Dem aktiven Chor gehören derzeit 25 Bläser an. Erfreulich sei zudem, dass sich drei Mädchen und zwei Buben im Alter von 6 bis 8 Jahren zu einem Jungbläserkurs angemeldet haben. Es gelte, die Kinder in den kommenden Jahren behutsam an den großen Chor heranzuführen. Zufrieden zeigte sich die Chorleiterin auch mit der Bläserrüstzeit auf der Burg Wernfels. "Hier wurde sehr gut gearbeitet", lobte die Dirigentin. Unterstützung bei der Rüstzeit erhielt sie von Tochter Christiane. Von den insgesamt 97 Teilnehmern kamen 6 Bläser aus Neustadt am Kulm. Chorobmann Martin Kreuzer hatte bei der Jahreshauptversammlung besonders Pfarrer Hartmut Klausfelder, den Vertrauensmann des Kirchenvorstandes Robert Gebhardt, Bürgermeister Wolfgang Haberberger sowie den "Fan-Club", Alfons Foitzik und Klaus Sehnke begrüßt. In seinem Rückblick verdeutlichte Kreuzer, dass der Chor im abgelaufenen Jahr wieder aktiv gewesen ist. Insgesamt waren die Chormitglieder 76 Mal zusammengekommen. Die Liste der fleißigsten Teilnehmer führen Chorleiterin Karin Müller-Bayer (73 Mal), gefolgt von Jürgen Gebhardt (71 Mal) sowie Manfred Baumann, Günther Steinlein und Alfred Schurig (je 70) an.

Der Chorobmann berichtete weiter, dass der Chor 18 Gottesdienste musikalisch begleitet hatte. Höhepunkt sei die Feier zum Jubelreformationsfest gewesen. Eine Besonderheit gab es beim Johannisfeuer in Scheckenhof. Zum ersten Mal, seit der Posaunenchor diese Feier ausrichtet, konnte wegen der drohenden Waldbrandgefahr das Feuer nicht angezündet werden. Einige Bläser, so Kreuzer weiter, hatten auch an Veranstaltungen des Bezirksposaunenchores teilgenommen. Am Samstag, 13. Januar, werden die Bläser bei einem gemeinsamen Auftritt in der evangelischen Kirche in Floß um 19.30 Uhr ihr gemeinsam erarbeitetes Liedgut unter Leitung von Ulrike Kummer zum Besten geben. Zu einem künftigen Dirigentenlehrgang in Neustadt/WN mit Landesposaunenwartin Anne Höfflin aus Nürnberg habe man die Bläser Jan Prischenk und Philipp Greger angemeldet.

In ihrem Ausblick nannte die Chorleiterin Karin Müller-Bayer neben den Auftritten in Gottesdiensten zu Konfirmation und Erntedank auch den Auftritt bei einem Freiluftgottesdienst in Grafenwöhr an Pfingsten. Noch in der Schwebe sei der Auftritt beim Festgottesdienst am Reformationstag der evangelischen Gemeinden der Kulmregion am Netzaberg. Fest eingeplant ist dagegen das Patroziniumsfest der katholischen Pfarrgemeinde Mockersdorf.

Kassier Jürgen Gebhardt berichtete abschließend von geordneten Finanzen und gab bekannt, dass beim Bürgerfest im Weinstand 798 Euro erwirtschaftet wurden. Der Betrag wurde an den Stadtverband gespendet. Keine Einwände hatten die Kassenprüfer Alfred Burucker und Bernd Prischenk.

NeuwahlenZum Chorobmann wurde Martin Kreuzer und zum Stellvertreter Günther Steinlein gewählt. Chorleiterin ist weiterhin Karin Müller-Bayer, ihr Vertreter Manfred Baumann. Als Kassier fungiert Jürgen Gebhardt und als Schriftführer Peter Bäumler. Kassenprüfer sind künftig Julian Rupprecht und Bernd Prischenk. (ww)
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