Gespräch über Auflagen für Kundgebung
Ja zu Demo und Empfang

So friedlich liegt das Örtchen am Fuß des Rauhen Kulm. Doch hinter den Kulissen brodelt es. Archivbild: Götz
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Neustadt am Kulm
12.01.2017
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Die Demo fällt nicht aus. Genauso wenig der Neujahrsempfang der Kulmstadt. Vor einigen Tagen hatte Bürgermeister Wolfgang Haberberger wegen der Kundgebung noch eine Absage des Empfangs in Erwägung gezogen. Am Donnerstag trafen sich nun Vertreter von Interessengemeinschaft, Landratsamt, Polizei und Stadt zum Gespräch, um Auflagen festzulegen.

Während drinnen alle feiern, wehren sich draußen Bürger gegen die Umgestaltungspläne ihres Marktplatzes - kein schönes Szenario. Ein weiteres Mal beschäftigen die Demonstrationen deshalb die Behörden und die Polizei. Damit bei der Veranstaltung am Samstag nichts eskaliert, soll die Interessengemeinschaft für den Erhalt des Marktplatzes der Ackerbürgerstadt Neustadt am Kulm (IG) bestimmte Auflagen des Landratsamtes Neustadt/WN einhalten.

Der Bescheid wird laut Landratsamtssprecher Reinhard Schmid am heutigen Freitag verschickt. Dort steht zum Beispiel drin: "Der Zugang soll freigehalten werden, damit die Leute ungehindert reingehen können", informiert Werner Stopfer von der Polizeiinspektion Eschenbach. Sobald der Empfang läuft, dürfe zudem draußen kein großer Lärm entstehen. Alle Vertreter waren am Donnerstag damit einverstanden.

Bisher habe es keine Vorfälle bei den Demonstrationen in Neustadt am Kulm gegeben. "Die IG hat sich an die Auflagen gehalten. Bislang mussten wir nicht einschreiten." Die Polizei sei jedes Mal vor Ort gewesen, um mögliche Streitigkeiten zu schlichten. "Wir sind dazu da, dass die Auflagen eingehalten werden", erklärt Stopfer.
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