12.03.2018 - 20:00 Uhr
Neustadt am Kulm

Jagdpächter und Jagdgenossen sind sich einig Gut in Schuss

Die Zusammenarbeit ist gut, die Wildschäden gering und der Abschuss erfolgreich: Beim Mockersdorfer Jagdbogen läuft es einwandfrei, wie in einer Sitzung deutlich wird.

Einen Erfolg bei der Schwarzkitteljagd vermeldet Jagdpächter Markus Walter (stehend) bei der Jagdversammlung. Bild: ow
von Autor OWProfil

Mockersdorf. Die Jagdpächter und Jagdgenossen des Mockersdorfer Jagdbogens arbeiten gut zusammen. In der Versammlung lobten Jagdvorsteher Alois Kausler und Jagdpächter Markus Walter als Vertreter der Jägerschaft die gute Zusammenarbeit. Auch gab es im vergangenen Jahr nur kleinere Wildschäden, die von den Jägern selbst behoben wurden. Erfolgreich waren sie auch beim Abschießen der Verursacher. Gleich fünf Wildschweine konnten im Dezember erlegt werden.

Neues Gutachten

Eröffnet wurde die Sitzung mit dem traditionellen Jagdessen, bei dem der Jagdpächter die Anwesenden mit einer Brotzeit verwöhnten. Jagdvorsteher Kausler berichtete anschließend in seinem Rechenschaftsbericht über die Aktivitäten der Genossenschaft im vergangenen Jahr. Bei der Hegeringversammlung in Neustadt wurde angekündigt, dass ein neues Verbissgutachten erstellt wird. Die Jagdgenossenschaft wurde vom Landratsamt angeschrieben. Die Behörde informierte dabei über Verhaltensregeln in Bezug auf die afrikanische Schweinepest. Füttern mit Lebensmitteln ist strikt verboten, und die Betriebshygiene sollte unbedingt beachtet werden. Der Aufbruch von Wildschweinen muss ordnungsgemäß entsorgt werden.

Auffrischung für Wege

Kausler dankte allen Genossen, dass sie die Jagdpacht nicht für sich in Anspruch nehmen, sondern vielmehr öffentliche Belange damit unterstützen. Der Vorschlag, wie im vergangenen Jahr drei Euro pro Hektar für die Wegebaugemeinschaften bereitzustellen, wurde von den Anwesenden einstimmig angenommen. Seitens der Genossen wurden auch mehrere Anregungen eingebracht, welche Wege in den Fluren einer dringenden Auffrischung bedürfen. Der Jagdvorsteher dankte den Jagdpächtern für die vorbildliche Betreuung der Jagd.

Jagdpächter Markus Walter zeigte sich in seinem Bericht erfreut darüber, dass es 2018 nur kleinere Wildschäden zu verzeichnen gab. Diese wurden einvernehmlich mit den Grundstückseignern geregelt. Walter bedankte sich für die gute Zusammenarbeit mit den Jagdgenossen. Um zu verhindern, dass Rehkitze beim Grasschnitt verletzt werden, bat er darum, ihn vorher zu informieren.

Im letzten Jahr wurden 13 Rehe geschossen. Ein Feldhase, zwölf Füchse, sieben Steinmarder und sechs Dachse wurden ebenso erlegt. Weiter wurden vier Stockenten, acht Elstern, zwei Eichelhäher und zehn Rabenkrähen geschossen. Erfolgreich war die Jagd im Dezember, bei der gleich fünf Wildschweine erlegt werden konnten. Um den Lebensraum für Tiere und Pflanzen zu verbessern, hatten die Jäger sechs Streuobstbäume gepflanzt. Walter bat die Grundstücksbesitzer, ihm weitere nicht bewirtschaftete Flächen zur Bepflanzung zu nennen.

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