03.01.2018 - 15:06 Uhr
Neustadt am KulmOberpfalz

Steinbrocken beschädigen Schuppen - Keine Gefahr mehr Felsschlag am Kulm

Zwei tonnenschwere Felsbrocken sorgten im Dezember im Brunnröhrenweg kurzfristig für Schrecken. Inzwischen hat sich die Lage aber entspannt. Bürgermeister Wolfgang Haberberger rechnet zudem nicht damit, dass weitere Gefahr durch Steinschlag am Rauhen Kulm droht.

An einem Geräteschuppen blieb einer der Steine liegen, ohne größeren Schaden anzurichten. Bild: ow
von Wolfgang Würth Kontakt Profil

Bei dem Vorfall hatten sich zwei Sandsteinfelsen nahe der Felsenkeller am Fuße des Kulms gelöst. Einer der beiden Steinbrocken beschädigte einen Geräteschuppen leicht. Der andere blieb am Hang liegen (wir berichteten). Der Stein am Hang ist inzwischen zerteilt und beseitigt, so dass keine Gefahr mehr von ihm ausgeht. Der andere Brocken soll im Frühjahr folgen, wie Bürgermeister Wolfgang Haberberger erklärte. Der Stein liegt nach wie vor an dem Geräteschuppen an. "Es geht deshalb keine Gefahr mehr von ihm aus." Laut Haberberger habe die Stadt bislang keine Erfahrung mit solchen Felsabgängen. "So etwas hat es bisher in Neustadt noch nicht gegeben."

Der Bürgermeister rechnet deshalb auch nicht damit, dass weitere Felsen für neue Gefahr sorgen könnten. "Die Grundstücke der Stadt und ihre Felsenkeller werden regelmäßig überprüft", erklärte Haberberger. Deshalb sei er sich sicher, dass dort keine Gefahr bestehe. Grundsätzlich sei die Sicherung Aufgabe der Grundstückseigentümer. "Das ist nicht anders, als beim Baumbestand auf einem Grundstück." Die Stadt müsse deshalb auf die Zuverlässigkeit der Grundbesitzer bauen.

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