VdK Neustadt am Kulm
Keiner will an die Spitze

Für ihre Treue zum VdK werden Günther Schmetzer, Gerhard Schmetzer und Christine Dostler (vorne, von links) sowie Siegfried Buttler und Manfred Gebhardt (zweite Reihe, von links) ausgezeichnet. Bild: ww
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Neustadt am Kulm
16.03.2018
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Quo vadis VdK Neustadt am Kulm? Dem am 11. April 1947 gegründeten Ortsverein mit seinen 107 Mitgliedern droht die Eingliederung in einen Nachbarortsverein.

In der Jahreshauptversammlung war der Tagesordnungspunkt Neuwahlen eigentlich bereits abgeschlossen, noch ehe er begonnen hatte. Denn es fanden sich keine Mitglieder, die Führungsposten übernehmen wollten.

Der Vorstand wartete vorher noch mit einer ganzen Reihe von positiven Berichten auf. So verwies Vorsitzender Walter Heider von einem positiven Mitgliedertrend. Zudem erwähnte er vier Veranstaltungen, darunter denAusflug zur Naturbühne Trebgast mit Besuch der Aufführung "Luther - Rebell unserer Zeit". Er bedauerte, dass die Teilnehmerzahlen bei den verschiedenen Terminen stark rückläufig gewesen seien. Als sehr erfreulich bezeichnete Heider das Ergebnis der Spendensammlung "Helft Wunden heilen". Immerhin kamen 715,50 Euro zusammen. Ein besonderer Dank galt Ernst Preißinger und dessen Ehefrau Brigitte, welche ihm nicht nur bei der Spendensammlung, sondern auch beim Kulmhaus-Kassieren aktiv unterstützt hatten.

Heider gab bekannt, dass der Verein aus dem Stadtverband ausgetreten sei. Grund war, dass Termine des VdK von anderen Vereinen oder Gruppierungen einige Male gedoppelt wurden.

Kassier Siegfried Buttler berichtete über einen positiven Kassenbestand und gab bekannt, dass er nach fast 19-jähriger Tätigkeit für dieses Amt künftig nicht mehr zur Verfügung stehe. Auch Heider machte klar, dass er aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr als Vorsitzender und Schriftführer kandidiere. Die bisherige zweite Vorsitzende Ilona Merz kündigte ebenfalls an, nicht mehr zur Verfügung zu stehen.

Letztendlich erklärten sich Gerhard Schmetzer und Manfred Baumann bereit, als Beisitzer zu kandidieren, Christine Dostler würde als Frauenbeauftragte, und Ernst Preißinger als Jugendbeauftragter weiter arbeiten. Für die Spitzenämter wollte sich jedoch niemand zur Verfügung stellen. Da half auch das gute Zureden von Kreisvorsitzendem Josef Rewitzer nichts. Er hob in diesem Zusammenhang das große Engagement des Vorstands hervor. "Der VdK lebt und stirbt mit seien Ehrenamtlichen." Schließlich kamen die Anwesenden überein, dass man den Punkt Neuwahlen auf eine Versammlung im Herbst verlegt. Bis dorthin solle noch einmal versucht werden, Kandidaten zu finden.

Mit der Ehrung von langjährigen Mitgliedern gab es noch einen positiven Höhepunkt. Seit 10 Jahren sind Manfred Gebhardt, Gabe Kraus-Lindner, Jette Schindler Jürgen Pühl, Daniel Heinlein und Erich Klant dabei. Das Abzeichen in Gold für 20-jährige Zugehörigkeit erhielten Gerhard Schmetzer, Siegfried Buttler, Andreas Proissl, Ernst Schraml, Michael Buttler und Robert Lehnert, für 25 Jahre Hildegard Bscherer und Anton Zrenner. Günther Schmetzer gehört dem VdK seit 30 Jahren an. Er ist damit das zweitälteste Mitglied im Ortsverband. Das älteste Mitglied ist Else Preißinger, welche seit 35 Jahren dabei ist. Christine Dostler wurde für 10 Jahre Ehrenamt ausgezeichnet. Außerdem referiert Brigitte Scharf zum Thema "Flexi-Rente".
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