Im Ferienprogramm mit dem Förster unterwegs
Kinder unter Riesen

Förster Andreas Arnold (rechts) erklärt den Kindern im Wald Pilz- und Baumarten. Bild: stn

30 Kinder beteiligten sich am Spaziergang durch den Felixwald mit Förster Andreas Arnold. Als Betreuerinnen waren Christine Pöllath und Lioba Steghöfer dabei. Eingeladen hatte der Kinderferienclub. Auf der dreistündigen Tour durch das Naherholungsgebiet erfuhren die Kinder die Funktion und Nutzung des Waldes für Brennholz oder den Möbel- und Häuserbau sowie seine Schutzfunktion für Trinkwasser, gegen Lärm und Erosion.

Förster Arnold zeigte an einem befallenen Baum die Gefahr durch den Borkenkäfer. Nicht schlecht staunten die Mädchen und Buben, als sie erfuhren, dass der höchste Baum der Welt ein Küstenmammutbaum mit ungefähr 120 Metern Höhe ist. Die ältesten Bäume im Stadtwald sind über 130 Jahre alt bis zu 35 Meter hoch. Er erklärte, wie man mit Hilfe von Blättern, Rinde und Zweigen oder Knospen die unterschiedlichen Baumarten erkennen kann.

Aber auch auf Pilzarten ging Arnold ein. Interessiert zeigten sich die Kinder, als ihnen der Förster Tierspuren und auch Knochen zeigte. Neben der anschaulichen Wissensvermittlung standen noch zahlreiche Spiele auf dem Programm. Beim Eichhörnchenspiel mussten die Jungen und Mädchen Nüsse im Wald verstecken und anschließend wieder finden. Beim Zapfenzielwerfen galt es, möglichst viele Punkte zu sammeln.

Beim Wald-Memory waren Konzentration und Teamarbeit gefragt. Nachdem Andreas Arnold den Teilnehmern verschiedene Dinge wie Buchenblätter, Fichten- und Tannenzweige, aber auch Zapfen und Moose sowie diverse Federn gezeigt hatte, mussten die Kinder in Kleingruppen losziehen. Es galt, möglichst viele Exemplare von diesen Gegenständen im Wald finden.
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