17.08.2017 - 18:10 Uhr
Neustadt an der WaldnaabOberpfalz

Neustädter qualifiziert sich für die Shows Michael Weber bei Ninja Warrior

13 000 Sportler bewerben sich, 350 dürfen mitmachen. Michael Weber (29) kann beim Casting punkten und qualifiziert sich als Teilnehmer der RTL-Show "Ninja Warrior".

Einen schweren Lkw-Reifen stemmt Michael Weber problemlos. Ob sich der 29-Jährige bei der RTL-Show "Ninja Warrior" ebenso locker durch den Parcour gehangelt hat? Bild: mic
von Michaela Lowak Kontakt Profil

Am vergangenen Samstag ging's los. Zur besten Sendezeit ab 20.15 Uhr versuchten sich die ersten 50 Athleten an dem Parcour. In insgesamt sieben Vorrunden werden die Besten der Besten ermittelt. Wer weiterkommt, darf ins Halbfinale und dann ins Finale.

Wie sind Sie auf die Idee gekommen, sich für "Ninja Warrior" zu bewerben?

Michael Weber: Wir haben die Sendung im vergangenen Jahr zum ersten Mal gesehen. Dann haben wir uns entschlossen mitzumachen.

Wer ist wir?

Unsere ganze Familie. Meine Eltern, meine Freundin Carolin und ich.

Sie mussten sich bewerben...

Ja, und zwar mit Bewerbungsschreiben und einem Video.

Und dann?

Dann sind wir zum Casting nach München eingeladen worden.

Wie lief das ab?

Man musste 5 Disziplinen absolvieren. Es waren Ausdauer, Balance und Kraft gefragt. Es gab überall nur einen Versuch. Wer es geschafft hat, war weiter, wer nicht, flog raus. Ich war als einziger unserer Familie erfolgreich, deshalb bin ich sehr glücklich und froh, es in die Sendungen geschafft zu haben.

Das heißt, Sie sind besonders sportlich?

Ja, ich trainiere jeden Tag und mache Kraftsport. Früher habe ich auch Leichtathletik und Kampfsport betrieben.

Wie haben Sie sich auf die Show vorbereitet?

Ich denke, man muss ein leidenschaftlicher Sportler sein, um überhaupt eine Chance zu haben. Gezielt vorbereiten kann man sich nicht wirklich, denn man weiß ja nicht, was einen erwartet. Manche hatten Teile des Parcours vom Vorjahr zu Hause nachgebaut und sind trotzdem gescheitert.

Haben Sie im Vorfeld auf Ihre Ernährung geachtet oder eine besondere Diät gemacht?

Ich habe 10 Kilo abgenommen. Man spürt jede 500 Gramm, die man mehr wiegt. Mein Konzept lautete Pute, Reis, Gemüse. Das heißt, Eiweiß, gute Kohlenhydrate und Vitamine.

Die Moderatoren haben während der ersten Sendung immer wieder über Griffkraft gesprochen. Was hat es damit auf sich?

Ja, Griffkraft ist sehr wichtig, um sich an den Stationen halten zu können. Die Unterarme müssen gut trainiert sein. Ich habe vorher viel gehangelt, auch Kreuzheben hilft, um diese Muskulatur aufzubauen.

Welche Gedanken schwirrten Ihnen durch den Kopf, als sie auf das Startsignal gewartet haben?

Gib alles, mach keinen Leichtsinn und überlege gut, das war mein Plan.

Und ging der Plan auf?

Das darf ich leider nicht verraten (schmunzelt). Wir mussten vorher unterschreiben, dass wir nichts ausplaudern. Aber ich denke, es bleibt spannend.

Gibt es eine Übung vor der Sie besonders Respekt hatten?

Ach, ich hatte eigentlich vor allen Übungen Respekt. Ich habe versucht, alles konzentriert anzugehen und nichts auf die leichte Schulter zu nehmen.

Woher nehmen Sie sich die Zeit fürs Training?

Ich bin gelernter Sport- und Fitnesskaufmann, habe vorher in München gearbeitet und leite jetzt unseren Familienbetrieb, das Studio "Powerfit" in Neustadt. Mit einem eigenen Studio tue ich mich leichter, als so manch anderer.

Würden Sie noch einmal mitmachen?

Ja, warum nicht. Es war alles super organisiert. Ärzte und Physiotherapeuten standen bereit, die Verpflegung war top.

Ninja Warrior Germany 2017

Bereits 2016 startete RTL nach amerikanischem Vorbild die deutsche Version von "Ninja Warrior". Die guten Einschaltquoten veranlassten den Privatsender, die erfolgreiche Show 2017 zu wiederholen.

In der Sendung müssen extrem sportliche Kandidaten einen anspruchsvollen Hindernisparcour bewältigen. Wer diesen schafft, qualifiziert sich für die nächste Runde. In sieben Vorrunden dürfen 350 Athleten zeigen, was sie drauf haben. Danach gibt es ein Halbfinale und schließlich ein Finale. Die erste Folge von "Ninja Warrior Germany 2017" war am 12. August zu sehen, sechs weitere Vorrundenshows folgen nun jeden Samstag. Moderiert wird die Sendung von Frank "Buschi" Buschmann, Jan Köppen und Laura Wontorra.

Wann der Neustädter Michael Weber zu sehen ist, steht noch nicht fest. "Das weiß ich leider selber nicht", bedauert der 29-Jährige. "Wir schauen halt jetzt jeden Samstag." Zur Aufzeichnung war Weber in Karlsruhe. (mic)

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